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Mittwoch, 09 September 2020 09:00

Frankreich: FERAID berät Eisenbahnunternehmen für Öl- und Chemikalientransporte in Sicherheitsfragen

Die Union des Transports Publics et Ferroviaires (UTP), die Union Française des Industries Pétrolières (UFIP) und France Chimie haben am 08.09.2020 eine Vereinbarung zur Schaffung von FERAID unterzeichnet, einer Regelung zur weiteren Verbesserung der Eisenbahnsicherheit, die im Mittelpunkt ihrer Prioritäten steht.

FERAID ist ein Netzwerk, das Öl- und Chemieunternehmen zusammenbringt, die in der Lage sind, Eisenbahngüterunternehmen, die von einem Gefahrgutzwischenfall betroffen sind, freiwillige Hilfe zu leisten. Dabei handelt es sich um Vorfälle, die kein Eingreifen der Feuerwehr erfordern, die aber von den Transportunternehmen nicht mit eigenen Mitteln gelöst werden können oder bei denen sie die Wahl haben möchten, sich mit einem Sachverständigen in Verbindung setzen zu können.

FERAID wird bewusst unter das Zeichen der freiwilligen Zusammenarbeit zwischen Industriellen und Transporteuren gestellt. Es bietet den Eisenbahnfrachtunternehmen die Möglichkeit, von den Öl- und Chemieunternehmen, die dem Übereinkommen beigetreten sind, eine Beratung (aus der Ferne oder am Ort des Geschehens) oder eine Intervention vor Ort (mit personellen und/oder materiellen Ressourcen) in Anspruch zu nehmen.

Somit können alle Schienengüterverkehrsunternehmen, die im Besitz einer Schienentransportgenehmigung sind, sowie alle Industriestandorte, die gefährliche Güter versenden oder empfangen und über Fachkenntnisse im Schienenverkehr verfügen, dem FERAID-Netz kostenlos beitreten.

France Chimie und die UFIP haben sich das Ziel gesetzt, bis Ende der ersten Hälfte des Jahres 2021 50 Industriestandorte in das Netzwerk aufzunehmen.

WKZ, Quelle France Chimie, UTP, UFIP

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