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Dienstag, 15 September 2020 07:10

Italien: Die Ponte San Michele über den Fluss Adda wieder für den Bahnverkehr geöffnet

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Fotos Goldmund100/CC BY-SA 3.0, RFI.

Am 14.09.2020 wurde die kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke Ponte San Michele über den Fluss Adda wieder für den Eisenbahnverkehr geöffnet. Rete Ferroviaria Italiana (Gruppe FS Italiane) schloss die dritte Phase der Arbeiten etwa zwei Monate vor dem Zeitplan ab.

Eine Besichtigung der Brücke wurde in Anwesenheit von Claudia Terzi, Beigeordnete für Infrastruktur und Verkehr der Region Lombardei, Michele Pellegrini, Bürgermeister von Calusco D'Adda, Gianpaolo Torchio, Bürgermeister von Paderno D'Adda und Maurizio Gentile, Generaldirektor von Rete Ferroviaria Italiana und Beauftragter für außerordentliche Wartungsarbeiten an der Brücke durchgeführt.

Die Wiedereröffnung sieht insbesondere die Bestätigung der vor der Schließung der Brücke bestehenden Einschränkungen vor:

• Der Straßenverkehr ist für Fahrzeuge mit einem Gewicht von nicht mehr als 3,5 t und einer Breite von nicht mehr als 2,20 m erlaubt, abwechselnd in jeder Richtung dürfen alle Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h fahren;
• Der Bahnverkehr ist mit einem Gewicht pro Achse von mehr als 16 t mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h erlaubt. Es bestehen spezifischen Ausnahmen für die neue Generation der Züge Caravaggio und Donizetti.

Darüber hinaus wird der abwechselnde (nicht gleichzeitige) Straßen- und Schienenverkehr zugelassen.

Die Tätigkeiten auf der Baustelle (Installation von Gerüsten, Sandstrahlen, Lackieren, Abdichtung gekoppelter Profile, Austausch/Verstärkung hunderter Metallelemente) erledigten 60 Ingenieure, Techniker und Arbeiter von RFI und den Auftragnehmern mit insgesamt etwa 240.000 Arbeitsstunden, verteilt auf 24-Stunden-Schichten.

Der Auftragnehmer wird die Restarbeiten im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Brückenanstrichs in Übereinstimmung mit den Teilen der Arbeiten, die den Straßen- und Schienenverkehr nicht betreffen, fortsetzen.

Der Gesamtbetrag der Arbeiten beläuft sich auf etwa 21,6 Mio. EUR, wovon 1,6 Mio. EUR von der Region Lombardei finanziert werden.

WKZ, MAS, GK, Quelle RFI

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