

Fotos VR.
Die finnische Regierung beabsichtigt, den Nachtzugverkehr von Helsinki in die Provinz Kainuu wieder in Betrieb zu nehmen und dazu Verhandlungen mit der staatlichen Eisenbahn VR aufzunehmen. Der Nachtzug zwischen Helsinki und Kajaani - der Provinzhauptstadt von Kainuu - verkehrte zuletzt 2006.
Im Rahmen des Programms für nachhaltigen Tourismus 2030 werden das Ministerium für Beschäftigung und Wirtschaft sowie das Ministerium für Verkehr und Kommunikation getrennte Verhandlungen mit VR über den Start der Östlichen Nachtzugverbindung und die Entwicklung des Servicelevels für Nachtzugdienste mit einer befristeten Vereinbarung aufnehmen. Ziel ist es, bis zum Zeitpunkt des ergänzenden Haushaltsentwurfs für 2021 einen Vorschlag auf der Grundlage der Verhandlungen vorzulegen, erklärte Wirtschaftsminister Mika Lintilä.
Auch die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Annika Saarikko, sprach auf einer Pressekonferenz zum Haushaltsentwurf der Regierung über das Projekt. "Wir beginnen Verhandlungen mit VR, um die Nachtzugverbindung nach Kajaani wiederherzustellen", sagte Saarikko.
Am Ende ihrer Amtszeit ernannte die frühere Regierung von Ministerpräsident Juha Sipilä den Ökonomen Pasi Holm, um die Auswirkungen des Schienenverkehrs in Nord- und Ostfinnland auf die Vitalität der Region zu untersuchen. In seinem Bericht unterstützte Holm die Rückkehr des Kajaani-Nachtzuges.
"Dies ist eine große Sache für Kainuu in Bezug auf Mobilität und Erreichbarkeit des Gebiets. Damit ergibt sich sogar eine Verbindung zur Hauptstadtregion außer dem eigenen Auto", sagte Raimo Piirainen, ein Abgeordneter aus Kajaani.
WKZ, Quelle Ministerium für Beschäftigung und Wirtschaft