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Mittwoch, 14 Oktober 2020 09:00

Griechenland: ErgOSE stellt Investitionsprogramm vor

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Fotos ErgOSE.

Der Präsident und CEO von ErgOSE, der für den Netzaus- und Neubau in Griechenland zuständigen Tochtergesellschaft des Netzbetreibers OSE, Christos Vinis, hat im Rahmen des "3. Athens Investment Forums" das kurz- und längerfristige Investitionsprogramm vorgestellt, offensichtlich auch unter dem Druck der Europäischen Kommission, Investitionsvorhaben klar zu definieren und umzusetzen.

Bis Januar 2021 sollen Projekte mit einem Auftragsvolumen von 106 Mio EUR vergeben und weitere im Wert von 262 Mio EUR ausgeschrieben werden. Es handelt sich dabei weitgehend um die Fertigstellung der Elektrifizierung und Signalisierung der nationalen Eisenbahnachse von Psathoprgos (westlich des aktuellen Endpunkts der Peloponnes-Neubaustrecke), über Athen und Thessaloniki nach Idomeni (Grenze zu Nordmazedonien), den Ausbau der Strecke Volos - Larissa, sowie Verknüpfungen mit der Metro in Athen.

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Mittelfristig sollen weitere 629,5 Mio EUR investiert werden um diese Projekte zu komplettieren, die Peloponnesbahn bis Rio fertigzustellen sowie die Strecke Thessaloniki - Promachona (Grenze zu Bulgarien) auszubauen.

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Langfristig sollen 3,3 Mrd. EUR  investiert werden, hiermit sollen vor allem die Neubauten bis Patras, nach Rafina und Lavrio in Attika sowie die Rail egnatia Thessaloniki - Kavala finanziert, und das Sea2Sea Projekt (Neu- bzw. Ausbau Kavala - Alexandroupoli - Pythio (Grenze zur Türkei) Ormenio (Grenze zu Bulgarien) umgesetzt werden.

Prof. Dr. Johannes Schenkel

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