Ein Zug der Metro Rotterdam, der gestern Abend (01.11.2020) in der Station De Akkers in Spijkenisse über den Prellbock fuhr, landete auf der Schwanzflosse des Kunstwerks "Walvisstaarten".
Ein Zug der Metro Rotterdam, der gestern Abend (01.11.2020) in der Station De Akkers in Spijkenisse über den Prellbock fuhr, landete auf der Schwanzflosse des Kunstwerks "Walvisstaarten".
Die Metrostation De Akkers in Spijkenisse ist die Endstation der U-Bahnlinien C (von Capelle aan den IJssel) und D (Rotterdam). Am Ende der Strecke steht das Kunstwerk Walvisstaarten des Architekten und bildenden Künstlers Maarten Struijs. Es handelt sich um zwei große Walschwanzflossen aus Polyester. Die U-Bahn ist auf einem der Schwanzflossen und knapp oberhalb eines Fußweges zum Stillstand gekommen.
"Das Kunstwerk ist nicht als zusätzliches Sicherheitsnetz für überfahrende U-Bahnzüge gedacht", sagt der Künstler Maarten Struijs. "Natürlich sieht es poetisch aus, aber es ist wirklich ein Zufall, dass der Zug auf der Schwanzflosse aufgefangen wird."
Die U-Bahngarnitur baumelt etwa zehn Meter über dem Boden auf der Schwanzflosse. Der U-Bahn-Fahrer konnte mit eigenen Händen aus seiner Kabine aussteigen. Die Kollision verursachte einen kleinen Brand, der jedoch schnell gelöscht wurde. Es gab keine Todesopfer. Es gab jedoch erhebliche Schäden an der U-Bahn. Der Prellbock stürtzte in den Abgrund.
Wie genau der Vorfall geschehen sein könnte, ist noch nicht bekannt. Das Fahrzeug wird schließlich wieder an seinen Platz zurückgezogen werden müssen. Die Notfalldienste sind anwesend und werden einen Plan für die Vorgehensweise erstellen.
Gerd Böhmer, WKZ, Quelle Nu.nl