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Donnerstag, 12 November 2020 12:49

Österreich: Gesamtinstandsetzung der Heiligenstädter Hangbrücke startet Ende November 2020

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Foto Stadt Wien.

Die neben der Bahnstrecke verlaufende Heiligenstädter Hangbrücke zwischen Wien und Klosterneuburg ist in die Jahre gekommen und wird komplett erneuert. Nach der notwendigen Neuausschreibung der Bauleistungen wurde der sichtbare Baubeginn nun für Ende November 2020 festgesetzt. Die begleitenden Maßnahmen für den Verkehr werden ab Jänner 2021, nach den Weihnachtsferien, wirksam.

Während der gesamten Bauzeit von rund 2,5 Jahren wird die Strecke für den privaten und öffentlichen Verkehr benützbar bleiben. Mit Zeitverzögerungen muss aber – gerade in den Stoßzeiten – gerechnet werden.

Die 880 Meter lange Heiligenstädter Hangbrücke hat nach mehr als 45 Jahren intensiver Nutzung massive Schäden – vor allem an Unter- und Überbau sowie an den Lagern. Sie muss daher zum Schutz der VerkehrsteilnehmerInnen und AnrainerInnen umfassend instandgesetzt werden. Die Heiligenstädter Hangbrücke ist Teil der B14, der Heiligenstädter Straße, zwischen Kahlenbergerdorf und der Wiener Stadtgrenze. Sie verläuft parallel zur Donau und zur Bahnstrecke und ist mit täglich rund 34.000 Fahrzeugen eine sehr stark befahrene Verkehrsverbindung.

„Die Arbeiten an der Hangbrücke sind unbedingt erforderlich, denn Schäden müssen zeitgerecht erkannt und behoben werden. Mit modernsten technischen Maßnahmen können wir rechtzeitig eine sichere Nutzung für die nächsten Jahrzehnte gewährleisten. Die besondere logistische Herausforderung bei einem städtischen Bauprojekt wie diesem ist, dass die Benutzung bei gleichzeitiger Bautätigkeit möglich sein muss. Wir freuen uns, dies bei diesem sehr anspruchsvollen Projekt sicherstellen zu können“, so Hermann Papouschek, Leiter der Abteilung Brückenbau und Grundbau der Stadt Wien.

Bei der Planung dieser Großbaustelle an einem „Nadelöhr“ der Stadt war es wichtig, die Strecke zwischen Wien und Klosterneuburg während der Bauarbeiten offen zu halten und Lösungen für alle Verkehrsteilnehmenden zu finden.
Die Hangbrücke wird während der gesamten Bauzeit benützbar sein. Allerdings ist – gerade zu Stoßzeiten – mit Zeitverzögerungen zu rechnen. Vergleiche mit anderen Großbaustellen haben jedoch gezeigt, dass die ersten Tage zwar problematisch sind, sich aber der Verkehr im Laufe der Bauzeit merkbar umorganisiert.

Das gesamte, 880 m lange Brückentragwerk wird abschnittsweise abgebrochen und mit einer neuen Stützkonstruktion neu gebaut. Die Bauzeit beträgt rund 2,5 Jahre, mit der Fertigstellung wird bis Mitte 2023 gerechnet. Die Projektkosten für die Instandsetzung der Heiligenstädter Hangbrücke liegen bei 32,4 Mio. Euro.

Die Instandsetzung der Heiligenstädter Hangbrücke ist Teil des Wiener Brückeninvestitionsprogramms. Alle Brücken die in den 1960er und 1970er Jahren errichtet wurden, müssen nun nach und nach instandgesetzt werden.  

Das Brückentragwerk der Heiligenstädter Hangbrücke wurde im Jahr 1973 als Stahlbetonplattentragwerk errichtet. Dadurch wurde die zuvor zweispurige Wiener Straße um zwei Fahrbahnen verbreitert. Eine weitere Verbreiterung im Zuge der aktuellen Instandsetzung ist aus topographischen Gründen nicht mehr möglich.

Pressemeldung Stadt Wien

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