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Freitag, 27 November 2020 08:00

Spanien: Planungs- und Umweltprozess für den Abschnitt Madrid - Oropesa der LAV Madrid-Extremadura gestartet

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Fotos Rüdiger Lüders.

Das Ministerium für Verkehr, Mobilität und städtische Agenda (Mitma) hat die "Informative Studie über das Projekt der Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke Madrid-Extremadura im Abschnitt Madrid - Oropesa" vorläufig genehmigt und auch die Verwaltungsverfahren eingeleitet, die erforderlich sind, um den Prozess der öffentlichen Information und Anhörung zu beginnen, der in den nächsten Tagen mit der Veröffentlichung der entsprechenden Bekanntmachung im Staatsanzeiger (BOE) beginnen wird.

Diese Aktion wird es ermöglichen, die Qualität und Leistung der Eisenbahndienstleistungen zu verbessern und die Kontinuität der übrigen Abschnitte des Eisenbahnkorridors Madrid-Extremadura zu gewährleisten, die derzeit in unterschiedlichem Maße in Betrieb sind.

Der Bau der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Extremadura resultiert aus ihrer Aufnahme in den so genannten Strategischen Plan für Infrastruktur und Verkehr 2005-2020 (PEIT) innerhalb des Hochleistungs-Eisenbahnnetzes sowie in den nachfolgenden Plan für Infrastruktur, Verkehr und Wohnungsbau 2012-2024 (Plan Estratégico de Infraestructuras y Transporte, PITVI). Ebenso war sie bereits Teil des vorrangigen Projekts Nr. 3 des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) und ist derzeit im Atlantikkorridor des transeuropäischen Basisnetzes enthalten.

Die informative Studie des Abschnitts: Madrid - Oropesa ist für eine elektrifizierte zweigleisige Strecke mit Standardbreite ausgelegt, die die Kontinuität des Entwurfs der derzeit im Bau befindlichen Abschnitte und/oder des Projekts des Abschnitts: Oropesa - portugiesische Grenze der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid - Extremadura - portugiesische Grenze gewährleistet. Sie wurde für den ausschließlichen Personenverkehr zwischen Madrid und Talavera de La Reina sowie für den gemischten Personen- und Güterverkehr zwischen Talavera de La Reina und Oropesa konzipiert.

Die gewählte Strecke hat ihren Ursprung in der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid - Toledo an der Zufahrt zum heutigen Bahnhofs von Toledo. In der Stadt Toledo wurden zwei Optionen ausgewählt, die funktionell sehr ähnlich sind, aber eine unterschiedliche visuelle Wirkung haben, eine, die in einem Tunnel verläuft, und eine an der Oberfläche. Die Analyse nach dem öffentlichen Informationsprozess soll die optimale Lösung vorschlagen.

Dann wird die Strecke in Richtung des derzeitigen Eisenbahnkorridors verlaufen, wobei sie als Variante des derzeitigen Korridors durch die Stadt Talavera de la Reina und durch den Bahnhof Oropesa führt und an der Grenze zur Provinz Toledo endet. Bei dieser Alternative werden Stationen in Toledo, Talavera de la Reina und Oropesa geplant.

Die vorgeschlagene Lösung ist etwa 127 km lang und das geschätzte Budget schwankt zwischen 1.302 und 1.307 Mio. EUR.

Anhörung zu öffentlicher Information und Verwaltung

In den nächsten Tagen beginnt der Prozess der Information der Öffentlichkeit, sowohl für die im Gesetz über den Eisenbahnsektor vorgesehenen Zwecke als auch für die Umweltauswirkungen, die in das Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung einbezogen sind.

Ziel dieses Verfahrens ist es, interessierten Personen, Institutionen und Verwaltungen die Möglichkeit zu geben, zur Gesamtgestaltung der Strecke und zu den Umweltauswirkungen Stellung zu nehmen.

WKZ, Quelle Mitma

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