Spanien: Mitma schreibt die Studie für die Wiedereröffnung des Somport-Eisenbahntunnels aus

Foto Mitma.
Das Ministerium für Verkehr, Mobilität und städtische Agenda (Mitma) hat in der Plattform für Staatsverträge (Plataforma de contratación del Estado) und demnächst im Staatsanzeiger (Boletín Oficial del Estado, BOE) die Ausschreibung für die Studie zur Wiedereröffnung des Somport-Eisenbahntunnels veröffentlicht, die ein Ausschreibungsbudget von 1,3 Mio. EUR (einschließlich MwSt.) hat und Teil des Projekts "Überwindung der verlorenen Verbindungen zwischen Frankreich und Spanien: Grenzüberschreitender Eisenbahnabschnitt Pau - Zaragoza. Wiedereröffnung des Somport-Eisenbahntunnels" ist.
Diese Ausschreibung erfolgt im Rahmen der im Oktober mit der Region Nouvelle-Aquitaine in Frankreich unterzeichneten Vereinbarung, die Mechanismen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Verwaltungen festlegt, um die für die Sanierung des Eisenbahntunnels Somport erforderlichen Studien sowohl auf spanischer als auch auf französischer Seite durch einen einzigen Vertrag auszuführen und die Wiederaufnahme des internationalen Personen- und Güterverkehrs auf der Strecke Zaragoza - Canfranc - Pau, deren Verkehr 1970 eingestellt wurde, zu ermöglichen.
Die Studie, die im Rahmen des Finanzierungsinstruments "Connecting Europe 2019" (CEF 2019) mit europäischen Mitteln finanziert wird, umfasst alle notwendigen Arbeiten für die Wiederherstellung des internationalen Personen- und Güterverkehrs im genannten Eisenbahntunnel und trägt zusammen mit den Konditionierungsstudien für den Rest der internationalen Strecke Zaragoza - Canfranc - Pau zur Schaffung eines ergänzenden Eisenbahnkorridors zum Mittelmeer und Kantabrischen Meer für die Verbindung zwischen Spanien und Frankreich bei.
Das Hauptziel der durchzuführenden Studien und Aktivitäten ist die Analyse des aktuellen Zustands des Tunnels und der bestehenden Eisenbahninfrastruktur, die Untersuchung der für die Eröffnung des Tunnels erforderlichen Maßnahmen, die Untersuchung des Managements und des Betriebs und der Verwaltung des Tunnels sowie die Umweltbewertung des Tunnels.
Bei der Vorbereitung dieser Arbeiten müssen die Studien berücksichtigt werden, die bereits in Bezug auf den Eisenbahntunnel und die Eisenbahnlinie, in die er eingefügt wird, durchgeführt wurden.
Konkret haben die für die Strecke Pau - Zaragoza durchgeführten Konvergenzstudien ergeben, dass die Strecke folgende Merkmale aufweisen wird: eingleisig auf europäischer Normalspur, Lichtraumprofil GB, maximale Achslast 22,5 t, Elektrifizierung mit 25 kV (soll in einer zweiten Phase 2040 umgesetzt werden), Verkehrsleitsystem ERTMS Level 1, maximale Länge des Güterzugs von 450 m und maximale Länge der internationalen Personenzüge von 160 m.
WKZ, Quelle Mitma




