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Donnerstag, 03 Dezember 2020 07:05

Tschechien: Cheb, das Tor nach Tschechien wird modernisiert

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Cheb, ein großer Grenzbahnhof und Knotenpunkt an der Grenze zwischen Tschechien, Sachsen und Bayern, wurde schrittweise modernisiert. Die Modernisierung der Gleisanlage und der Bahnsteige des Personenbahnhofes werden bis Ende des Jahres beendet.

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Mit einer Investition von ca. 517 Mio. CZK (20 Mio. EUR) wurden die Gleisanlagen und Weichen saniert, neue weitere Weichen eingebaut und die Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h auf 80 km/h angehoben. Ebenso wurden die Bahnsteige und die Unterführung umgebaut, neue Bahnsteigdächer, Lifte und Rolltreppen eingebaut. Umgebaut wurde auch die Sicherungsanlage.

In weiteren Schritten in den Jahren 2022 bis 2024 plant Správa železnic (der Netzbetreiber in Tschechien) das Bahnhofsgebäude zu renovieren. Das Gebäude wird komplett renoviert im Wert von 820 Mio. CZK (31 Mio. EUR). Neuen Glanz bekommen die Fassade, Fenster, Energieleitungen, Türen usw. Renoviert werden auch Dekoration, wie zwei Mosaike in der Halle mit Weltraummotiv.

Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Es ist einer von drei großen Bahnhöfen (neben Cheb noch Pardubice und Klatovy) die von Architekt Josef Danda projektiert wurden. Das Bauwerk ist in dem bekannten, populären und erfolgreichen Brüssel-Stil, nach der EXPO 1958 in Brüssel, konzipiert. Der Bahnhof wurde in Jahre 1962 eröffnet.

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