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Samstag, 05 Dezember 2020 14:00

Großbritannien: Grand Central und Hull Trains nehmen den Betrieb wieder auf

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Fotos Rüdiger Lüders.

Nach der Aufhebung des strengen Lockdown in England und Schottland, wo jetzt regional abgestufte Vorsorgemassnahmen gegen das Covid-Virus eingeführt wurden, haben auch die Bahngesellschaften Grand Central und Hull Trains wieder den Reiseverkehr zwischen London und Städten in Nordengland aufgenommen.

Erst Anfang November hatten beide "Open-Access"-Betreiber ihren Betrieb - zum zweiten Mal in diesem Jahr - wegen der Pandemie eingestellt.

Ab sofort verkehren die Schnellzüge der Bahngesellschaften Grand Central (Arriva UK) und Hull Trains (First Group) wieder auf ihren angestammten Routen. Dabei können nur Tickets mit Sitzplatzreservierung gebucht werden, und die Anzahl der verfügbaren Plätze ist reduziert, um Abstände zwischen den Reisenden zu gewährleisten.

Beschränkungen des Zugverkehrs sind jedoch während der Weihnachtszeit zu erwarten, wenn der Londoner Bahnhof King's Cross vom 25. bis 30. Dezember wegen Bauarbeiten komplett geschlossen wird. Während Grand Central vom 25.12.2020 bis zum 1.1.2021 den Betrieb erneut völlig einstellt, hat Hull Trains für den 19.-23.12. zusätzliche Züge angekündigt, wird aber vom 25. bis 30.12. ebenfalls keine Zugfahrten durchführen und am 24.12., 31.12. und 1.1. nur einige Züge mit abweichenden Fahrplänen verkehren lassen.

Der Generalsekretär der Verkehrsgewerkschaft RMT, Mick Cash, kommentierte die Wiederaufnahme des Betriebs von Grand Central und Hull Trains mit den Worten: "Die Pandemie war eine unglaublich herausfordernde Zeit für die Eisenbahnindustrie - aber wahrscheinlich noch mehr für die Open-Access-Betreiber wie Hull Trains und Grand Central, die bisher nicht die gleiche staatliche Unterstützung wie die Franchise-Gesellschaften erhalten haben. So ist es gut zu sehen, dass diese beiden Anbieter wieder auf dem richtigen Weg sind und wichtige Verbindungen zwischen dem Nordosten, Yorkshire, Humberside und London herstellen. Leider haben beide Unternehmen in der letzten Zeit unnötige Arbeitsplatzverluste erlitten, doch RMT setzt sich weiterhin dafür ein, etwaige Arbeitsplatzverluste abzumildern und die Betroffenen voll zu unterstützen sowie alternative Arbeitsplätze zu finden."

Rüdiger Lüders, Quellen Grand Central, Hull Trains, RMT

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Letzte Änderung am Samstag, 05 Dezember 2020 15:04

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