Tschechien: Zweigleisiger Ausbau Pardubice - Stéblová
Nächstes Jahr wird die tschechische Eisenbahnverwaltung Správa železnic mit der Modernisierung eines weiteren Teils der stark befahrenen Strecke zwischen den beiden wichtigsten Zentren Ostböhmens beginnen. Deshalb gab sie eine Ausschreibung für den zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts von Pardubice-Rosice nad Labem nach Stéblová bekannt (2020 / S 238-589203).
Es handelt sich um Teil 3 der Modernisierung der Strecke Hradec Králové - Pardubice - Chrudim. Der Abschnitt Hradec Králové - Stéblová ist schon zweigleisig mit 3 kV ausgelegt.
Hauptaufgabe wird der Bau des zweiten Gleises einschließlich der Elbbrücke in Pardubice sein. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit der Strecke erhöht. Die Fertigstellung des Baus ist für Ende 2023 geplant, die geschätzten Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf fast 2,6 Mrd. CZK (98 Mio. EUR).
Das geplante Ereignis schließt sich an den bereits begonnenen Umbau des Hauptbahnhofs Pardubice an. Der 7,5 km lange Abschnitt wird modernisiert, einschließlich einer zweigleisigen Strecke. Die ursprüngliche eingleisige Brücke über die Elbe wird durch eine neue, zweigleisige Brücke ersetzt. Im Bahnhof Pardubice - Rosice nad Labem werden die Gleisabzweigungen der Industrie für die Anbindung an den zweigleisigen Streckenabschnitt umgebaut. Im Bahnhof wird die Verbindung zwischen dem Außen- und dem Inselbahnsteig durch eine neue Unterführung hergestellt.
Es wird auch die Haltestelle Pardubice-Semtín modernisiert, die zwei neue Außenbahnsteige und einen Unterstand erhalten wird. Die wichtigste Änderung wird die Abschaffung des derzeitigen Übergangs und seine Ersatz durch eine Unterführung sein. Am Bahnübergang in Stéblová wird eine neue Haltestelle eingerichtet.
WKZ, Quelle Správa železnic




