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Mittwoch, 30 Dezember 2020 07:10

Dänemark: Ausrangierte IC3-Züge aus Israel sollen als Ersatzteilzüge der DSB zurückgeholt werden

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Fotos I, Matthewross / CC BY-SA 3.0, Elians / CC BY-SA 3.0.

Wenn in einem Monat ein Frachtschiff aus Israel im Hafen von Grenaa eintreffen wird, wird es eine Ladung dabei haben, die für die J.P. Group in Viborg zu einem Blickfang werden und für DSB als Ersatzteilspender soll.

Auf dem Schiff befinden sich drei IC3-Zuggarnituren, und eine der Zuggarnituren wird zum Hauptsitz der J.P. Group in Viborg transportiert werden, wo sie den Rahmen für die zukünftige Arbeit der J.P. Group mit der Innenausstattung von Zügen - sowohl IC3-Zügen als auch anderen Zügen - bilden wird.

Der Direktor und Eigentümer der J.P. Group, Martin Pedersen, hat in Zusammenarbeit mit der DSB drei Zuggarnituren in Israel gekauft, die zwar nicht mehr mit Motoren und anderer Technik ausgestattet sind, aber für DSB und die J.P. Group als Modell und Ersatzteilspender dienen können.

"Die IC3-Züge werden noch 10 Jahre lang in Dänemark fahren, da die IC4-Züge ausrangiert werden. Während dieser Zeit müssen die IC3-Züge sowohl gewartet als auch erneuert werden. Als ich hörte, dass einige der israelischen IC3-Züge verschrottet werden sollten, sah ich eine gute Gelegenheit, sie zu kaufen, und die DSB war an dieser Idee beteiligt", sagt Martin Pedersen gegenüber dem Folkeblad Viborg.

Die Wagenkästen dienen nun für Modelle der neuen Ausstattung der IC3-Züge und für die Ausstattung anderer Züge, denn die J.P. Group ist unter anderem in Norwegen und Schweden gut im Geschäft. Ein Wagen am Standort der J.P. Group soll auch für Treffen mit Leuten aus der Bahnindustrie als Besprechungsraum im königlichen Stil mit tiefblauen Teppichen, Mahagoni und dergleichen eingerichtet werden.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Folkeblad Viborg

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