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Montag, 18 Januar 2021 13:14

Portugal: Bahnstrecke Coimbra - Serpins wird Elektrobuslinie

Die Europäische Kommission hat eine Investition in Höhe von 60 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds genehmigt, um eine alte Eisenbahnlinie in eine Strecke für Elektrobusse umzuwandeln, die die portugiesische Stadt Coimbra mit den Gemeinden Lousã und Miranda do Corvo sowie dem Dorf Serpins verbindet.

Die neue Linie wird es den Menschen auch erleichtern, zwischen dem Zentrum von Coimbra, den Krankenhäusern und der Universität im nördlichen Teil der Stadt und den Randgebieten im Südosten zu reisen.

Mit schätzungsweise 13 Mio. Fahrgästen pro Jahr, die das neue Verkehrssystem nutzen werden, wird das Projekt dazu beitragen, Verkehrsstaus, verkehrsbedingten Lärm sowie Kohlenstoff- und Treibhausgasemissionen zu verringern.

Die Kommissarin für Kohäsion und Reformen, Elisa Ferreira, kommentierte: "Dieses Projekt wird den Bürgern von Coimbra und der Region Coimbra die dringend benötigten sauberen, sicheren und effizienten Verkehrsdienste bieten. Es wird einen attraktiveren öffentlichen Nahverkehr bieten, der die Reisezeiten und die Umweltverschmutzung reduziert und den Komfort und die Luftqualität verbessert."

Die neuen Busse werden Teil eines multimodalen öffentlichen Verkehrssystems unter einem einheitlichen Tarif- und Fahrkartensystem sein, das die Nutzung attraktiver macht. Das Projekt soll Anfang 2024 in Betrieb genommen werden. Das Jahr 2021 ist das "EU-Jahr der Schiene" und wird zu vielen regionalen und lokalen Verbesserungen im Bereich des Verkehrs führen.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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