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Donnerstag, 21 Januar 2021 09:00

Spanien: Mitma schreibt die informative Studie zur Elektrifizierung der Strecke Bobadilla - Ronda aus

Das Ministerium für Verkehr, Mobilität und urbane Agenda (Mitma) hat die "Informative Studie zur Elektrifizierung der Strecke Bobadilla-Algeciras, Abschnitt Bobadilla-Ronda" mit einem Budget von 484.000 EUR (einschließlich Mehrwertsteuer) ausgeschrieben, wie die Plattform für das öffentliche Beschaffungswesen mitteilt und demnächst im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht wird.

Die 176,2 km lange, eingleisige, in iberischer Spur gehaltene Strecke Bobadilla - Algeciras soll als Teil der Atlantik- und Mittelmeerkorridore des transeuropäischen Grundnetzes renoviert und elektrifiziert werden, um neben dem Personenverkehr auch Logistikeinrichtungen wie San Roque oder den Hafen Algeciras mit großem Warenumschlag bedienen zu können.

Die Hauptziele des globalen Investitionsplans für diese Linie sind

• Erhöhung der Kapazität und Zuverlässigkeit der Infrastruktur,
• Verkürzung der Fahrzeiten,
• Möglichkeit des Umlaufs während 24 Stunden,
• Erhöhung der Länge der Güterzüge auf 750 Meter,
• Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Anziehung von mehr Bahnverkehr zum Hafen der Bucht von Algeciras, mit der daraus resultierenden Verkehrsverlagerung

Abschnitt Bobadilla - Ronda

Der Abschnitt Bobadilla-Ronda, der Gegenstand der Studie ist, ist 73,6 km lang und hat sieben Stationen (Bobadilla, Campillos, Haltestelle Teba, Almargen, Haltestelle Cañete la Real, Setenil de las Bodegas und Ronda).

Die in der informativen Studie angedachten Maßnahmen entsprechen der Elektrifizierung des Abschnitts mit 25.000 Volt sowie den dazugehörigen Anlagen.

Die Bearbeitung dieses Projekts begann durch eine vereinfachte Umweltprüfung, aber der Beschluss der Umweltbehörde, der sich hauptsächlich auf den Bericht der territorialen Delegation in Malaga des Ministeriums für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und nachhaltige Entwicklung der Regierung von Andalusien stützt, hat festgelegt, dass diese Umweltprüfung erneut durch eine reguläre Umweltprüfung stattfinden soll.

Die Studie sollte verschiedene Alternativen mit dem notwendigen Umfang entwickeln, damit die erstellten Dokumente als Grundlage für die öffentlichen Informations- und Anhörungsprozesse der Verwaltungen dienen können, die im Gesetz 38/2015 vom 29. September über den Eisenbahnsektor und im Königlichen Dekret 2387/2004 vom 30. Dezember zur Genehmigung der Verordnungen des Eisenbahnsektors sowie in der Umweltgesetzgebung (Gesetz 21/2013 vom 9. Dezember über die Umweltprüfung) festgelegt sind.

Der Auftrag umfasst die Erbringung von Ingenieurleistungen für die Durchführung der oben genannten öffentlichen Informationsverfahren und Anhörungen mit den Behörden, die Analyse der Vorwürfe und ggf. die Einholung der Umweltverträglichkeitserklärung bis zur endgültigen Genehmigung der informativen Studie.

WKZ, Quelle Mitma

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