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Montag, 15 Februar 2021 09:30

Österreich: Notvergabe auf der Westbahn bis 7. April verlängert

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Fotos ÖBB/Zenger, WestBahn.

Das Klimaschutzministerium verlängert nach der nun erfolgten Zustimmung durch das Finanzministerium die Notvergabe zur Aufrechterhaltung des Zugverkehrs zwischen Wien und Salzburg. Das Klimaschutzministerium bestellt bis 7. April weiterhin Züge in einem regelmäßigen Taktfahrplan. Ohne Verlängerung der Notvergabe wären sowohl ÖBB als auch Westbahn gezwungen gewesen, viele Verbindungen zu streichen.

„Die Bahn ist das Rückgrat der öffentlichen Mobilität – auch und gerade in der Krise. Sie bringt die Pendlerinnen und Pendler auch jetzt sicher und gesund an ihren Arbeitsplatz. Es ist unsere Aufgabe, dass all jene Menschen, die unser Land in der Krise am Laufen halten, sich auf die Bahn verlassen können. Genau das sichern wir mit der Notvergabe nun auch in den kommenden Monaten“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Bereits im Frühjahr hat das Klimaschutzministerium mit einer Notvergabe für die Aufrechterhaltung des Zugverkehrs gesorgt. Die Verlängerung um zwei Monate bis 7. April hat ein Volumen von insgesamt rund 30 Millionen Euro.

Die Verlängerung der Verkehrsbestellung bei WESTbahn und ÖBB bis 7. April 2021 mit dem gemeinsamen Fahrplan und der wechselseitigen Ticketanerkenntnis ist ein wichtiges und bei den Bahnunternehmen wie auch den Reisenden höchst willkommenes Signal für etwas Stabilität in einer unsicheren Zeit. Alle, die unterwegs sein müssen, können sich somit auf ein der Situation angemessenes Angebot auf der Schiene verlassen.

„Wir danken Ministerin Leonore Gewessler, dass die Notvergabe noch einmal verlängert wurde.“ sagt Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, „Mit jedem weiteren Monat kommen wir nun hoffentlich wieder näher an unsere gewohnte Normalität und das reguläre Verkehrsangebot der Bahn.“

„Die gefundene Lösung sorgt für ein Aufatmen bei den Pendlerinnen und Pendlern. Es ist zu begrüßen, dass diese Zitterpartie am Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun ein Ende gefunden hat“, so Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Salzburgs Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger.

„Die Beschäftigten der betroffenen Bahnunternehmen, vor allem jene der Westbahn, mussten in den letzten Tagen nicht nur um ihre Gesundheit, sondern auch um ihre Jobs fürchten, da die Verlängerung der Notvergabe auf der Weststrecke für Finanzminister Blümel bisher offenbar keine Priorität hatte. Umso begrüßenswerter ist es, dass die Finanzierung der Zugverbindungen zwischen Wien und Salzburg auf Druck von Klimaschutzministerin Gewessler und der Gewerkschaft vida nun doch gesichert werden konnte“, freut sich Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida.

Pressemeldungen BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, ÖVP, WESTbahn Management GmbH 

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