english

Freitag, 26 Februar 2021 09:00

Bulgarien: 50% des Rollmaterials soll bis 2024 mit EU-Mitteln ersetzt werden

bulg1bulg2
Fotos Minister für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation, BDŽ.

Zum ersten Mal wird das rollende Material für die BDŽ mit europäischen Mitteln über den Mechanismus für Wiederaufbau und Nachhaltigkeit der Europäischen Union finanziert. Dies erklärte der Minister für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation Rosen Želâzkov während einer Online-Diskussion zum Thema "Perspektiven für die Entwicklung des Eisenbahnverkehrs in Bulgarien."

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Andrej Novakov organisiert, an der auch die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend Maria Gabriel, der Generaldirektor der Eisenbahninfrastruktur Krasimir Papukčijski, der Vorstandsvorsitzende der Holding BDŽ EAD Grigori Grigorov und Vertreter des Reisebeirats teilnahmen.

"Mit dem Kauf von neuem Rollmaterial wird das Ziel verfolgt, bis 2024 50 % des Rollmaterials bei der Bahn zu ersetzen", sagte Rosen Želâzkov.

Während der Diskussion gab Rosen Želâzkov einen Überblick über die Projekte des Nationalen Plans für Wiederaufbau und Nachhaltigkeit, die gleichzeitig die Kriterien und Anforderungen der EG für Investitionen in den grünen und digitalen Wandel erfüllen. Er wies auch darauf hin, dass die Standorte einen hohen Bereitschaftsgrad haben, und das Ziel ist, dass alle bis spätestens 2026 fertiggestellt sind. Rosen Želâzkov betonte auch, dass die Auswahl der Projekte darauf abzielt, die Sicherheit und das territoriale Gleichgewicht des Wachstums zu erhöhen, da die meisten Investitionen nach Nordbulgarien gerichtet sind. Mit der Auswahl der Projekte im Nationalen Plan für Wiederaufbau und Nachhaltigkeit wird eine komplexe Verbindung der Investitionen mit denen im Rahmen des OP "Verkehr und Verkehrsinfrastruktur" und des Finanzierungselements "Connecting Europe" (CEF) hergestellt.

Die Projekte, die im OP "Transportkonnektivität" enthalten sind, betreffen die Digitalisierung des Eisenbahnverkehrs durch die Modernisierung der Sicherheits- und Energieeffizienzsysteme auf den Eisenbahnstrecken des Haupt- und breiten TEN-T-Netzes, die Rekonstruktion und Sanierung der Bahnhofskomplexe Mezdra und Červen Brjag und den Bau eines intermodalen Terminals Gorna Orjahovica, die Modernisierung der Traktionsunterstationen und Streckenposten entlang des Haupt- und TEN-T-Netzes mit dem Bau des SCADA-Fernsteuerungs- und Fernmeldesystems (Supervisory Control and Data Acquisition), die Sicherstellung einer nachhaltigen Transportkonnektivität und -dienstleistung durch den Kauf von energieeffizientem und komfortablem Rollmaterial und andere .

"Von März bis Mai werden wir alle Projekte im Abschnitt von Sofija bis Septemvri, Eisenbahnknotenpunkt "Plovdiv", Abschnitt Orizovo-Mihajlovo, Bahnhof "Zimnica", Signalisierung und Telekommunikation im Abschnitt Plovdiv - Burgas, sowie die 27 Überführungen, die mit der Verkehrssicherheit auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Abschnitt Plovdiv - Burgas verbunden sind, beginnen", sagte der Generaldirektor der Nationalen Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Krasimir Papukčijski während der Diskussion.

"Im Jahr 2024 werden wir eine fertige Eisenbahn im Abschnitt von der serbischen Grenze bis zur Grenze mit der Türkei, sowie im Abschnitt Plovdiv - Burgas haben", fügte er hinzu. Wir haben uns auf die Verbesserung des Gleichgewichts in der Richtung der Eisenbahninfrastruktur zwischen Nord- und Süd-Bulgarien konzentriert. In den letzten 2 Jahren haben wir aktiv an der Strecke Ruse - Kaspičan gearbeitet. Bis 2024 müssen 140 km der Eisenbahnstrecke mit gesicherten europäischen Mitteln für den Ersatz der Sicherheitsausrüstung und Digitalisierung erneuert werden.

WKZ, Quelle Ministerium für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation

Zurück

Nachrichten-Filter