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Dienstag, 02 März 2021 10:24

Österreich: Mobilitätspaket nördliches NÖ geht nach BürgermeisterInnen-Konferenzen in Detailplanungen

Vor Weihnachten haben das Land NÖ und das Klimaministerium die gemeinsamen Pläne für den Schienenausbau im nördlichen Niederösterreich sowie eine Verdoppelung der Investitionen in das Landesstraßennetz präsentiert. NÖ Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko treibt dieses Paket nun weiter in Richtung Umsetzung:

„Zusammengefasst im ‚Mobilitätspaket nördliches NÖ‘ sind jene Maßnahmen gebündelt, die uns bei der Erreichung eines Ziels dienen: Wir wollen eine stabile Bevölkerungsentwicklung für das nördliche Niederösterreich und besonders das Waldviertel erreichen. Die Arbeiten an der Umsetzung dieses Pakets schreiten rasch voran: Wir konnten gerade erst die Info-Konferenzen mit 110 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister abschließen. Jetzt geht es an die Detailplanungen in Einzelgesprächen mit den Gemeinden. Damit wird klar: Das gute Miteinander zwischen Bund, Land und Gemeinden bringt wichtige Verbesserung auf Straße und Schiene.“

Der Abstimmung mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vorausgegangen ist ein einstimmiges Votum für die Umsetzung des Mobilitätspakets im Regionalverband Waldviertel. „Ein besonders wichtiges Zeichen war es, dass man sich über alle Parteigrenzen hinweg mit den Vertretern der ÖVP, SPÖ, FPÖ und der Grünen auf die Umsetzung verständigen konnte“, betont Schleritzko. Immerhin umfasse das Paket Investitionen von 1,8 Milliarden Euro und müsse sowohl bei den Planungen als auch bei der Umsetzung von der Region getragen werden.

Speziell im Bereich der Schieneninfrastruktur ist der Zeitplan zur Umsetzung schon jetzt sehr konkret. 1,35 Milliarden Euro fließen bis 2035 in die Zugverbindungen des nördlichen Niederösterreich. Schon 2029 soll die direkte Anbindung des Waldviertels an den Flughafen Wien und die Westbahnstrecke Realität werden. „Gemeinsam mit der neuen Anbindung der Kamptalbahn an die Franz-Josefs-Bahn sprechen wir von der wohl größten Netzverbesserung, die das Waldviertel in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Wir ermöglichen mit unseren Plänen sowohl neue Verbindungen als auch schnellere Fahrtzeiten und setzen damit um, was Fürsprecher der Franz-Josefs-Bahn in den letzten Jahren wiederholt gefordert haben“, erklärt Schleritzko.

Pressemeldung Amt der Niederösterreichischen Landesregierung 

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