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Dienstag, 23 März 2021 13:05

Europäische Union: EIB stellt 40 Mio EUR für die Verbesserung des städtischen Verkehrsnetzes im Kanton Sarajevo bereit

Um den Übergang zu nachhaltigeren Verkehrsträgern zu unterstützen, stellt die Europäische Investitionsbank (EIB) 40 Mio EUR für den Wiederaufbau des städtischen Verkehrsnetzes im Kanton Sarajevo bereit. Die Finanzierung, die zu den günstigsten Konditionen bereitgestellt wird, ermöglicht die Modernisierung und den Ausbau des Straßenbahn- und Trolleybusnetzes durch den Ersatz vorhandener Fahrzeuge und den Bau neuer Straßenbahnlinien und Gleise.

Diese Verbesserungen werden die Sicherheit deutlich erhöhen und die Verkehrsüberlastung sowie die Luftverschmutzung in der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina und den umliegenden Gemeinden verringern.

Es wird erwartet, dass die Einrichtung eines effizienteren und zuverlässigeren öffentlichen Nahverkehrssystems eine Verlagerung der Fahrgäste von privaten auf öffentliche Verkehrsmittel ermöglicht. Dadurch werden die Pendelzeiten, die Treibhausgasemissionen, die Lärmbelastung und die Zahl der Verkehrsunfälle im Kanton Sarajevo reduziert. Das Projekt wird dazu beitragen, die EU-Strategie für den westlichen Balkan und die Klimaschutzziele der EIB für die Region in Bezug auf nachhaltigen Verkehr zu erfüllen.

Die für die westlichen Balkanstaaten zuständige EIB-Vizepräsidentin Lilyana Pavlova sagte: "Die COVID-19-Krise hat uns als EU-Bank eine neue Priorität auferlegt - wir müssen sicherstellen, dass die Erholung von der Pandemie umweltfreundlich ist. Nachhaltige Mobilität ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, und wir sind froh, dass wir die Finanzierung für diese wichtige Investition für die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina unterzeichnet haben. Das Projekt wird zur Erfüllung der EU-Strategie für den Westbalkan und zur Entwicklung einer sauberen, modernen und effizienten Verkehrsinfrastruktur in der gesamten Region beitragen, was sowohl den Menschen als auch der Umwelt zugutekommt."

Der Finanz- und Schatzminister von Bosnien und Herzegowina, Vjekoslav Bevanda, erklärte, dass ein weiterer wichtiger Vertrag für das Projekt unterzeichnet wurde, das die Lebensqualität der Bürger im Kanton Sarajevo verbessern und zum Umweltschutz beitragen soll. "Es ist sehr gut bekannt, dass Sarajevo unter vielen Problemen mit dem städtischen Verkehr und Staus leidet, aber auch unter der Luftverschmutzung, die das Ergebnis all dieser Probleme ist. Dies ist eines von sehr wenigen Projekten, das bei der Überwindung dieser Schwierigkeiten helfen wird. Deshalb sind wir den Vertretern der EIB dankbar, dass sie ein so hochwertiges und wichtiges Projekt für die Menschen in Sarajevo, aber auch für alle, die die Stadt besuchen, unterstützen", sagte Minister Bevanda.

Der Leiter der EU-Delegation und EU-Sonderbeauftragte in Bosnien und Herzegowina, Botschafter Johann Sattler, sagte: "Urbane Mobilität und nachhaltiger, umweltfreundlicher öffentlicher Verkehr stehen ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Dieses Projekt wird eine Umstellung auf umweltfreundlichere öffentliche Verkehrsmittel unterstützen und den Bürgern in Sarajevo erschwinglichere, leichter zugängliche, gesündere und sauberere Alternativen bieten. Damit leistet es auch einen Beitrag zu den gemeinsamen Anstrengungen zur Verringerung der Luftverschmutzung, die eine große Gefahr für das Klima und die Gesundheit der Bürger darstellt."

Bislang hat die EIB 1,6 Mrd EUR in die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in Bosnien und Herzegowina investiert und damit zu einer besseren Anbindung des Landes an die Region und die Europäische Union beigetragen. Der größte Teil dieser Mittel wurde für den Korridor Vc bereitgestellt, der für die EIB eines der wichtigsten regionalen Investitionsvorhaben ist.

WKZ, Quelle EIB

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