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Freitag, 26 März 2021 13:30

Belgien/Luxemburg: Unterstützung der EU-Kommission zur Achse Brüssel - Luxemburg im Green Deal

2021 ist das Europäische Jahr der Schiene, aber auch das Jahr des Konjunkturprogramms "Next Generation". Die grenzüberschreitende Mobilität auf der Schiene muss die Speerspitze des europäischen Grünen Paktes sein. Die luxemburgischen und belgischen Minister für Mobilität haben dies zu ihrer gemeinsamen Priorität im Rahmen des Investitionsplans für ein nachhaltiges Europa gemacht.

Im Januar forderten sie die Europäische Kommission auf, Investitionen in die Achse Brüssel - Luxemburg zu tätigen. Der Vizepräsident der Kommission hat soeben positiv auf diesen Appell reagiert, indem er das belgisch-luxemburgische Projekt als "ein Beispiel für unsere Politik zur Entwicklung der Infrastruktur im europäischen Maßstab" bezeichnete.

In einem gemeinsamen Schreiben vom 14. Januar 2021 appellieren François Bausch, Vizepremierminister und Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten des Großherzogtums Luxemburg, und Georges Gilkinet, Vizepremierminister und Minister für Mobilität der belgischen Föderalregierung, nachdrücklich an Frans Timmermans, den für den Grünen Pakt für Europa zuständigen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, im Rahmen des "Investitionsplans für ein nachhaltiges Europa" Finanzierungsquellen für den Ausbau der Achse Brüssel - Luxemburg zu mobilisieren. Ihr Anliegen war klar: die Mobilisierung europäischer Fördermittel für die wichtige Bahnstrecke.

In einem Schreiben vom 10. März 2021 erkennen Vizepräsident Frans Timmermans und EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean die Bedeutung und die europäische Dimension der Modernisierung der betreffenden Eisenbahnachse an und bekunden die grundsätzliche Unterstützung der Kommission für dieses Projekt.

Frans Timmermans und Adina Vălean erklärten, dass "der vorrangige Charakter dieses Projekts im Rahmen der TEN-V-Politik durch die konstante Unterstützung, die die Kommission sowohl politisch als auch finanziell gezeigt hat, auf sehr konkrete Weise demonstriert wird. Seit 2006 hat die EU Studien und Arbeiten in Belgien und Luxemburg mit 132 Millionen Euro kofinanziert, was einer Gesamtinvestition von fast 750 Millionen Euro entspricht. Sie sind der Meinung, dass "dieses Projekt ein Beispiel für unsere Politik zur Entwicklung der Infrastruktur im europäischen Maßstab sein kann".

Deshalb will der europäische Koordinator "eine Arbeitsgruppe einrichten, die eine Bestandsaufnahme macht. In diesem Zusammenhang werden auch die Fragen der Infrastruktur und ihrer aktuellen Einschränkungen und Dienste angesprochen".

Es liegt auf der Hand, dass die beiden Mobilitätsminister von Luxemburg und Belgien auf diesen Appell positiv reagieren werden, um zu versuchen, die notwendigen Mittel zu finden, um die Fertigstellung dieser wichtigen Eisenbahnachse zu beschleunigen.

"Wir begrüßen diese positive Reaktion der Kommission und hoffen, dass sie zur Bewilligung zusätzlicher Mittel für den Abschluss dieser Arbeit führen wird. Sie sind nicht nur für die betroffenen Fahrgäste wichtig, sondern auch für unsere beiden Länder, da sie über Luxemburg hinaus eine Verbesserung der internationalen Verbindungen nach Ostfrankreich und sogar nach Deutschland, der Schweiz und Italien ermöglichen werden. Bei diesem Projekt geht es also auch darum, einen wichtigen Impuls für den Fortbestand des europäischen Bauwesens zu geben, deshalb ist es für uns so wichtig", so François Bausch und Georges Gilkinet abschließend.

WKZ, Quelle Pressemitteilung des luxemburgischen Ministeriums für Mobilität und öffentliche Arbeiten und des belgischen Ministeriums für Mobilität

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Letzte Änderung am Freitag, 26 März 2021 07:59

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