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Dienstag, 13 April 2021 09:00

Bulgarien: BDŽ hat das Verfahren zur Beschaffung von 16 Intercity-EMU eingestellt

Mit Beschluss des Geschäftsführers und Prokuristen der Personenverkehrssparte der bulgarischen Staatsbahn - BDŽ - Pʺtničeski prevozi" EOOD - vom 05.04.20201 wurde das Vergabe-Verfahren mit dem Gegenstand: "Lieferung und Garantiewartung von bis zu 16 neu hergestellten Elektrozügen für den Bedarf der BDŽ" eingestellt.

Das Verfahren wurde wegen des Nichterscheinens von zwei der Teilnehmer in der Verhandlungsphase beendet. Der Abschluss eines Vertrages mit dem einzigen zur Wertung und Reihung zugelassenen Teilnehmer in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb, bei dem das gewählte Zuschlagskriterium "optimales Qualitäts-/Preisverhältnis" erfüllt werden muss und der Markt objektiv eine so große Anzahl von potentiellen und interessierten Auftragnehmern aufweist, verstößt gegen den Grundsatz des freien Wettbewerbs, wenn kein Vergleich von mindestens zwei oder mehr geeigneten Angeboten zur Auswahl des wirtschaftlich günstigsten Angebotes möglich ist.

Wesentlich ist auch, dass der einzige Bieter einen Preis angeboten hat, der über dem geschätzten Wert für die Durchführung des öffentlichen Auftrags liegt.

Gemäß den Anforderungen des Gesetzes über die öffentliche Auftragsvergabe gibt es derzeit eine 10-tägige Frist für die Einlegung von Rechtsmitteln gegen die Entscheidung des Auftraggebers.

WKZ, Quelle BDŽ

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