Frankreich/Italien: Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Interoperabilität des europäischen Eisenbahnsystems


Fotos EPSF.
Die französische Nationale Agentur für die Sicherheit von Eisenbahnen und Straßen- und Autobahninfrastruktur (ANSFISA) und die Öffentliche Einrichtung für Eisenbahnsicherheit (EPSF) haben eine Kooperationsvereinbarung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Eisenbahnsicherheit und Interoperabilität unterzeichnet.
Die Vereinbarung, die am 5. Mai von ANSFISA-Direktor Fabio Croccolo und EPSF-Generaldirektor Laurent Cébulski unterzeichnet wurde, zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den beiden nationalen Behörden zu organisieren, um die Genehmigungs- und Überwachungsverfahren für Bahnbetreiber und Fahrzeuge auf den Eisenbahnstrecken zwischen Italien und Frankreich in Anwendung des 4. Eisenbahnpakets zu erleichtern, das durch die europäischen Richtlinien 2016/797 und 2016/798 eingeführt wurde.
Die Vereinbarung legt die Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen den beiden Stellen für die Ausstellung einheitlicher Sicherheitsbescheinigungen für die Grenzabschnitte, für die Genehmigungen für das Inverkehrbringen von Eisenbahnfahrzeugen auf den Strecken zwischen Italien und Frankreich, für die Verfahren zur Erteilung von Sicherheitsgenehmigungen an Infrastrukturbetreiber für die Grenzabschnitte, für die Aufsicht über Eisenbahnunternehmen auf ihren jeweiligen Gebieten und in Bezug auf die Grenzabschnitte fest. Nachfolgende Rechtsakte werden in Kürze die technischen Aspekte der Zusammenarbeit für jedes der einzelnen Themen regeln.
Außerdem sollen bewährte Verfahren und spezifische Erfahrungen zwischen den beiden Verwaltungen ausgetauscht werden, um die kontinuierliche Verbesserung der Sicherheitsleistung des Eisenbahnsystems zu unterstützen.
Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Interoperabilität und Sicherheit im europäischen Schienenverkehr.
WKZ, Quelle EPSF




