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Dienstag, 11 Mai 2021 10:00

Griechenland: Vorläufige Schlichtung im Wettbewerbsstreit TrainOSE : RCLG

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Foto GaiaOSE.

Im Zuge der Privatisierung der griechischen EVU kam es zu der Situation, dass die Fahrzeuge, die alle derzeit in Griechenland aktiven EVU nutzen, dem griechischen Staat (vertreten durch die Mobilien-/Immobiliengesellschaft GaiOSE) gehören, aber vom zur FS-Gruppe gehörenden TrainOSE für alle EVU gewartet werden.

Die zur ÖBB-Gruppe gehörende Rail Cargo Logistic Goldair (RCLG) fühlte sich von TrainOSE wegen der Fahrzeugwartung und aus anderen Gründen schlecht behandelt und hat dagegen Klage erhoben.

Jetzt hat die staatliche Aufsichtsbehörde RAS einen Kompromiss erarbeitet, beobachtet aber unter Bussgeldandrohung den weiteren Verlauf.

TrainOSE gab zudem bekannt, dass einige der wegen des Corona-bedingten Lock-downs ausgelegten Züge, die über die Osterfeiertage wieder in Verkehr gesetzt wurden, jetzt wieder dauerhaft fahren sollen. Dieser Schritt soll auch eine zu starke Frequentierung der Züge vermeiden. Vom Regelfahrplan ist man aber noch weit entfernt. 

Die Evaluierung von TrainOSE durch die Fahrgäste für das erste Quartal 2021 war deutlich besser als im Vergleichszeitraumn 2020, allerdings gab es damals (fast) keinen Lock-down. Einige Qualitätsprobleme werden mit der mangelnden Streckenwartung durch das EIU OSE begründet.

Prof. Dr. Johannes Schenkel

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Letzte Änderung am Dienstag, 11 Mai 2021 10:37