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Dienstag, 22 Juni 2021 12:02

Schweden: Ein weiteres HCT-Fahrzeug für DB Schenker Åkeri

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Foto DB Schenker.

Schenker Åkeri investiert nun in weitere HCT-Fahrzeuge. Ein High-Capacity-Vehicle (HCT) ist eine Fahrzeugkombination, die 32 m lang ist. Es handelt sich eigentlich um eine Zugmaschinemit angehängtem Standard-Anhänger. Oder der Anhänger ist ein normaler Anhänger, der aber so umgebaut ist, dass er an einen "Dolly" (kurzer Anhänger, bestehend aus ein bis drei Achsen und einer Sattelkupplung zur Aufnahme eines Sattelaufliegers) angehängt werden kann, an den ein weiterer Anhänger angehängt werden kann.

"Unsere langjährigen Tests zeigen, dass HCT-Fahrzeuge auf der Straße sehr gut funktionieren. Aber sie sind am besten für die Hauptstraßen in Schweden geeignet, wo sie am besten zur Geltung kommen. Das neue Fahrzeug wird auf der gleichen Strecke eingesetzt, auf der bereits zwei HCT-Fahrzeuge für uns fahren, nämlich zwischen Göteborg und Malmö. Es handelt sich um eine Erweiterung von einem Fahrzeug (Zugmaschine und zwei Anhänger) auf zwei, mit vier Anhängern."

"Wir fahren dort schon seit einiger Zeit mit Genehmigung der schwedischen Transportbehörde Trafikverket, in einem Test zusammen mit Volvo und anderen", sagt Tomas Johansson, CEO von Schenker Åkeri. "Wir denken, dass wir es diese Woche in Betrieb nehmen werden, die Fahrzeugkombination haben wir bereits. Es ist die Genehmigung, auf die wir warten", fügt er hinzu.

Der Grund, warum sich Schenker Åkeri für die Investition in ein weiteres HTC-Fahrzeug entschieden hat, ist einfach. "Wir denken, dass wir eine gute Wirkung erzielt haben. Wir sehen, dass es sowohl umweltfreundlich als auch kostengünstig ist, diese Art von Fahrzeugen auf bestimmten Strecken einzusetzen." Die Tatsache, dass mehr geladen werden kann, bedeutet, dass die Emissionen pro transportierter Tonne etwa 20 % niedriger sind als bei einem normalen Lkw.

Vorteile und Nachteile von HCT?

HCT-Fahrzeuge stoßen pro transportierter Tonne weniger Treibhausgase aus, das ist der Hauptvorteil. Der Nachteil ist, dass sie weniger flexibel sind als ein herkömmliches Gerät. Sie müssen z.B. demontiert und rangiert werden.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle DB Schenker Åkeri

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