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Samstag, 16 Dezember 2017 09:16

Frankreich: Zahl der toten Schüler auf fünf gestiegen

Die Anzahl der Schüler, die bei dem Unfall in Millas nahe Perpignan am 14.11.17 um das Leben gekommen sind, hat sich nun auf fünf erhöht. Unklar ist noch die Ursache des Unfalls.

Die gesammelten Zeugenaussagen sprechen "in großer Mehrheit" von während des Unfalls "geschlossenen Schranken", so der Staatsanwalt der Republik aus Marseille, der die Ermittlungen aufnahm. Aber nicht alle Zeugen wurden bisher gehört.

Der Arbeitgeber der Schulbusfahrerin erklärte andererseits, dass der Busfahrer "die Kreuzung mit Zuversicht und Gelassenheit bei offenen Schranken und nicht blinkenden Lichtern überquert" habe.

Der Vater eines Schülers erklärte ebenfalls auf der Grundlage eines von seinem Sohn aufgenommenen Fotos, dass "die Schranke vollständig hochgezogen war und es keine zerbrochene Schranke gab". Er fragt sich: "Wie konnte der Bus in die Gleise einfahren, ohne die Barrieren zu durchbrechen?" Auch der Bürgermeister von Saint-Féliu d'Avall sprach von einer "hochgezogenen Schranke".

Ein direkter Zeuge des Unfalls sah dagegen, wie die Absperrungen abgesenkt wurden und der Bus losfuhr.

Der Triebfahrzeugführer hätte Medien zufolge den Gendarmen erklärt, dass er den Bus sah, als dieser in die geschlossene Schranke fuhr. Die SNCF stellte fest, dass "nach Zeugenaussagen die Überfahrt normal funktionierte".

Alle Kinder im Alter von 11 bis 17 Jahren kamen aus dem Dorf Saint-Féliu-d'Avall, wenige Kilometer vom Katastrophenort entfernt. Sechs Kinder befinden sich noch im lebensgefährlichen Zustand.

WKZ, Quelle Actu.fr, Metropolitain.fr

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Letzte Änderung am Samstag, 16 Dezember 2017 09:24

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