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Freitag, 16 Juli 2021 10:00

Spanien: Renfe und Stadler unterzeichnen den Vertrag über den Kauf von 59 Großraumzügen für Cercanías

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Fotos Renfe.

Die Präsidenten von Renfe und Stadler Rail Valencia, Isaías Táboas bzw. Iñigo Parra, haben am 15.07.2021 den Vertrag über den Kauf von 59 Hochgeschwindigkeitszügen für Cercanías im Wert von 998 Mio. EUR unterzeichnet.

Der Vertrag mit Stadler, dessen Vergabe der Renfe-Vorstand im vergangenen März genehmigt hat, sieht die Herstellung von 24 Zügen mit einer Länge von 100 Metern und 35 Zügen mit einer Länge von 200 Metern vor. Ebenfalls enthalten sind die Flottenteile, das Erstlager für Ersatzteile und deren Werkzeuge sowie die Wartung für 15 Jahre.

Stadler schätzt, dass der Vertrag mit Renfe über die Herstellung dieser 59 Züge im Werk Albuixech (Valencia) rund 500 direkte Arbeitsplätze schaffen wird.

Die neuen Züge, die für den Einsatz in den großen Cercanías-Drehkreuzen bestimmt sind, verfügen über eine Kapazität von jeweils mindestens 900 Sitzplätzen (20 % mehr als die derzeitigen Civia-Züge). Außerdem werden sie die Ein- und Ausstiegszeiten der Fahrgäste durch ein fortschrittliches Design mit mindestens 10 Türen und geräumigen Vorräumen minimieren.

Diese Maßnahme ist Teil des Flottenerneuerungsplans, den Renfe 2019 gestartet hat, um die Qualität und die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen in den kommenden Jahren zu gewährleisten, und der die Erneuerung von 50% der Cercanías- und Media-Distancia-Züge vorsieht.

Renfe unternimmt die größte Investitionsanstrengung der letzten Jahrzehnte in die Anschaffung von rollendem Material, um zur wirtschaftlichen Erholung beizutragen. Die Ausschreibungen haben ein Gesamtvolumen von mehr als 3.500 Mio. EUR und werden rund 52.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

In diesem Zusammenhang will Renfe das Durchschnittsalter der Bahnflotte senken, insbesondere bei den Cercanías und Regionales, deren Züge teilweise über 30 Jahre alt sind und 80 % des öffentlichen Dienstes von Renfe ausmachen.

WKZ, Quelle Renfe

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