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Montag, 19 Juli 2021 15:00

Kroatien: Mit dem Nachtzug nach Split

Bild 1 Michael KrolopBild 2 Michael Krolop

Die niedrigen Corona-Zahlen der Monate Juni und Juli ermöglichten, dass der diesjährige Sommerurlaub wieder in Kroatien verbracht werden konnte. Standesgemäß erfolgte die Anreise mit dem Zug, wobei ab Wien der Nachtzug der EN 1253 der ZSSK genutzt wurde.

• 2044 028 erreichte am Morgen des 30. Juni 2021 pünktlich den Bahnhof Split. Eine Reise von über 1400 Bahnkilometern ging somit ohne Verspätung zuende!
• Noch ein zweites Foto von der anderen Seite, wobei man gut erkennt, dass auch die Autotransportwagen gut genutzt worden sind.

Knapp zwei Wochen später ging es dann wieder in die Gegenrichtung, wobei der etwas weniger komfortable, da nicht mit Schlaf- sondern nur mit Liegewagen ausgestattete RegioJet-Nachtzug als Transportmittel gewählt wurde. Zum "weniger komfortabel" gesellte sich am 12. Juli leider auch noch eine saftige Verspätung. Bereits der RJ 1047 aus Prag erreichte seinen Zielbahnhof erst mit fast 180 Minuten Verspätung.

Bild 3 Michael KrolopBild 4 Michael Krolop

• 2044 007 vor RJ 1047 bei der Einfahrt in Split. Rechts steht bereits 2044 016 für die Rückfahrt bereit. Am linken Bildrand erkennt man einen Teil der Reisenden für die Rückfahrt, die zum Zeitpunkt der Aufnahme schon vor gut einer Stunde hätte starten müssen.

Doch zunächst musste der Zug gereinigt und mit Frischwasser versorgt werden. 2044 016 setzte sich also zunächst vor die Leergarnitur und befördert sie nach Split Predgrade zur Behandlung.

• 2044 016 vor dem Leerzug. Links steht mit 2044 007 die Zuglok des Gegenzuges.

Knapp eine Stunde später war die gereinigte und mit frischem Wasser betankte Zuggarnitur wieder zurück und so konnte es mit zwei Stunden Verspätung endlich losgehen.

Bild 5 Michael KrolopBild 6 Michael Krolop

• 2044 016 rangiert an den zur Abfahrt bereitstehenden RJ 1046 nach Prag. Der Rangierer schwenkt beim Kupplungsmanöver heftig die rote Fahne.

Die sieben Waggons des von Split kommenden Zugteils verlangten der 2044 bei der Bergfahrt auf den ersten Kilometern alles ab. Wegen der zu öffnenden Fenster im Liegewagen gelang der Sound der rund 40 Jahren alten Diesellokomotive ungestört an mein Ohr. Wenigstens eine kleine Entschädigung für die lange Wartezeit.

• 2044 016 irgendwo in den Bergen zwischen Split und Knin.

Die weitere Fahrt verlief unspektakulär. Die Versorgung an Bord hatte gutes Schnellrestaurantsniveau mit günstigen Preisen. Fast alles kostet weniger als 3 Euro. Leider hat es mit den vorbestellten Snacks nicht geklappt, da die Internetseite zwar die Bestellung registriert hat, bei der notwendigen Bezahlung aber in den Streik getreten war. Aber die überwiegend sehr jungen Zugbetreuer gaben sich jedoch alle Mühe, mit den Bordvorräten auszuhelfen.

Kleiner Hinweis noch: Der aus Prag kommend RegioJet startet dort mit einer Länge von 15 Waggons! In Ogulin wird er geteilt, wobei 7 Wagen nach Split und 8 nach Rijeka weiterfahren. Auf der Rückfahrt findet die Vereinigung der beiden Zughälften ebenfalls in Ogulin statt.

Fazit: Die Nachtzüge nach Split (und Rijeka) bieten eine gute und komfortable Möglichkeit, an die kroatische Küste zu gelangen. Für uns wird es sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir mitgefahren sind.

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