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Samstag, 23 Dezember 2017 08:34

Spanien: Cercanías auf Prellbock aufgefahren - 39 Verletzte

Ein Vorortzug (Cercanías) ist am Freitag im Bahnhof Alcalá de Henares (Madrid) mit niedriger Geschwindigkeit auf einen Prellbock aufgefahren. Es gab 39 verletzte Fahrgäste, davon zwei schwer Verletzte im Alter von 45 und 80 Jahren, 11 mittel und 26 gering Verletzte. Derzeit sind die Ursachen des Unfalls noch unbekannt.

Der zweistöckige Zug der Linie C-7 fuhr mit 4 km/h auf den Prellbock auf, als sich die Fahrgäste gerade auf den Ausstieg vorbereiteten. Laut Quellen in der Nähe der Untersuchung wurde der Triebfahrzeugführer negativ auf Drogen und Alkohol getestet, so dass die ersten Anzeichen auf ein mechanisches Versagen hindeuten.

Entwicklungsminister Íñigo de la Serna und Renfe-Präsident Juan Alfaro besuchten den Unfallort. "Wir sind nach den jüngsten Zwischenfällen besorgt über den Vorortservice. Wir bereiten einen Plan vor, den wir im März vorlegen werden", sagte Alfaro.

Seit November haben sich im Cercanías-Service in Madrid verschiedene Zwischenfälle ereignet, die zu Verspätungen oder Unterbrechungen der Verbindungen auf verschiedenen Strecken, manchmal während der Stoßzeiten, geführt haben. Diese Situation veranlasste die Gemeinde Madrid, ein Treffen mit dem Entwicklungsminister zu beantragen, um die Maßnahmen zur Lösung der aufgetretenen Serviceprobleme zu koordinieren.

Diese Sitzung wurde vor kurzem abgehalten, und das Ministerium für öffentliche Arbeiten kündigte an, dass im März ein Plan zur Verbesserung des Madrider S-Bahn-Netzes vorgelegt wird, der eine detaillierte Diagnose der Probleme enthält, die auf den verschiedenen Strecken festgestellt werden konnten.

WKZ, Quelle El País

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Letzte Änderung am Samstag, 23 Dezember 2017 08:39

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