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Freitag, 10 September 2021 10:00

Spanien: Die Regierung genehmigt die Ausschreibung des Vertrages für die Lieferung von "grünem" Strom an Abnahmestellen des Eisenbahnnetzes

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Foto Mitma.

Der Ministerrat hat auf seiner Sitzung am 07.09.2021 das Ministerium für Verkehr, Mobilität und urbane Agenda (Mitma) ermächtigt, über Adif Alta Velocidad (Adif AV) für einen geschätzten Wert von knapp 19 Mio. EUR (ohne MwSt. und einschließlich Verlängerungen) den Vertrag für die Lieferung von "grünem" Strom oder von Strom mit garantierter Herkunft aus erneuerbaren Energiequellen für die Jahre 2022 und 2023 an nicht zählerüberwachten Abnahmestellen auszuschreiben, wobei der geschätzte Jahresverbrauch 34,8 GWh/Jahr beträgt.

Nicht zählerüberwachte Abnahmestellen (puntos no telemedidos) sind Punkte, die zwar über ein vom Verteilerunternehmen bereitgestelltes Mess- und Verwaltungssystem verfügen, aber nicht über ein eigenes Fernmesssystem von Adif AV, wie dies bei zählerüberwachten Abnahmestellen aufgrund ihrer vertraglich vereinbarten Leistung oder ihres Jahresverbrauchs der Fall ist.

Ziel dieses Vertrages ist es, von den Lieferanten die besten Konditionen im aktuellen Kontext zu erhalten. In diesem Sinne unterstützt Adif AV als einer der wichtigsten Akteure auf dem spanischen Hochspannungsstrommarkt die Gesamteffizienz des spanischen Energiemarktes und die Nachhaltigkeit des spanischen Eisenbahnsystems.

Im Einklang mit der Verpflichtung, die Adif AV im Rahmen ihres Plans zur Bekämpfung des Klimawandels 2018-2030 (gemeinsam mit Adif) eingegangen ist, um Treibhausgase zu reduzieren und die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern, wird der gesamte gelieferte Strom aus "grüner" Energie oder aus garantiert erneuerbaren Energien stammen (GoO).

Damit setzt Adif AV seinen Beitrag zur Dekarbonisierung des Eisenbahnsystems fort, der mit der Lieferung von Strom mit GdO-Zertifikaten 2019 begonnen hat. Darüber hinaus beinhaltet das für diese Ausschreibung gewählte System eine Preisverhandlungsphase, um die besten Kosten zu erzielen.

Um diese Ziele zu erreichen, ist der Vertrag in drei verschiedene Gruppen unterteilt, die sich nach den Zugangstarifen richten, um die Marktkosten zu homogenisieren. Die für jede Gruppe eingereichten Angebote müssen auf einer alleinigen Methode zur Ermittlung des Endenergiepreises beruhen. Darüber hinaus sieht die Ausschreibung die Möglichkeit vor, die Stromlieferverträge im gegenseitigen Einvernehmen und zu den gleichen Bedingungen bis zum Jahr 2024 zu verlängern.

WKZ, Quelle Mitma

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