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Montag, 04 Oktober 2021 10:00

Norwegen: Alle Grenzübergänge öffnen am 6. Oktober

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Foto Jernbanedirektoratet/Njål Svingheim.

Die norwegische Regierung hat beschlossen, am Mittwoch, den 6. Oktober, ab Mitternacht alle Grenzübergänge nach Norwegen zu öffnen. Ab dem gleichen Zeitpunkt wird es eine kleine Änderung für Reisende geben, die zur Selbstkontrolle verpflichtet sind.

Das bedeutet auch, dass die Züge wieder über die Grenze fahren können. Nach Angaben der norwegischen Eisenbahndirektion Jernbanedirektoratet liegt es jedoch im Ermessen der Bahngesellschaften, wann der Verkehr aufgenommen werden kann.

Seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 sind keine Personenzüge mehr über die Grenze gefahren. Normalerweise gab es täglich zwei Zugpaare über die Grenze auf der Ofotbanen, zwei auf der Meråkerbanen, drei auf der Kongsvingerbanen und vier auf der Østfoldbanen. Die Strecken werden zwischen den Unternehmen Vy und SJ aufgeteilt.

Wie die Regierung mitteilt, müssen Reisende, die zur Kontrolle verpflichtet sind, diese in der Regel aber weiterhin an der Grenze fortsetzen. Wenn es an der Grenze keine Teststelle gibt oder die Teststelle nicht geöffnet ist, muss der Antigen-Schnelltest so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft, in einer öffentlichen Teststelle durchgeführt werden.

An den Grenzübergängen, an denen es eine Teststation gibt, muss weiterhin ein Test an der Grenze durchgeführt werden. Dies gilt z. B. für alle Grenzübergänge mit abgehendem Verkehr sowie die Straßengrenzübergänge Svinesund und Storskog. Personen, die nicht über ein zugelassenes digitales Corona-Zertifikat verfügen, werden zunächst einer Prüfung unterzogen, wenn sie aus einem Land oder Gebiet mit Quarantänepflicht kommen.

Die Gemeinden des Landes müssen sich auf Reisende einstellen, die verpflichtet sind, sich innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ankunft testen zu lassen. Die Gemeinden werden in einem Schreiben der Gesundheitsdirektion informiert.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Helse- og omsorgsdepartementet, Aftenposten

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