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Donnerstag, 11 Januar 2018 14:11

Polen: Europa finanziert ein modernes Nahverkehrsnetz in Warschau

Die EU-Kommission hat heute ein Investitionspaket von mehr als 448 Mio. Euro aus dem Kohäsionsfonds angenommen, mit dem die Verlängerung der U-Bahn-Linie 2 der polnischen Hauptstadt auf fünf neue Bahnhöfe vom Westen bis zum Nordosten der Stadt über die Bezirke Wola, Bemowo und Targówek finanziert werden soll. Darüber hinaus hat die Kommission beschlossen, mehr als 127 Mio. Euro in die Entwicklung von Straßenbahnen in den Stadtvierteln Ochota, Mokotow und Wilanów zu investieren, in denen 1,8 Mio. Menschen leben.

 

Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Creţu erklärte: "Dank der EU entwickelt Warschau ein modernes Verkehrsnetz zum Nutzen von Einwohnern, Touristen und lokalen Unternehmen. Sie alle werden von einem schnellen, komfortablen und sauberen Verkehrssystem, einer verbesserten Luftqualität in der Stadt und neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten in den von ihnen bedienten Stadtvierteln profitieren. Für die U-Bahn umfasst die von der EU finanzierte Arbeit den Bau von fast sechs Kilometern Strecke und den Kauf von 17 neuen Waggons. Das Projekt soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein."

Die Warschauer U-Bahn besteht derzeit aus zwei Linien. Die zweite wurde 2015 eröffnet, mit einer finanziellen Unterstützung aus Europa in Höhe von 776 Mio. Euro. Im Januar 2017 investierte die EU außerdem 432 Mio. Euro für die zweite Phase der Arbeiten an der zweiten Linie.

Für die Straßenbahn finanziert die EU den Kauf von 50 Fahrzeugen und den Bau einer fast 12 km langen Strecke, die den Südosten der Stadt mit dem Bahnhof Warszawa Zachodnia, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, verbindet.

Pressemeldung EU-Kommission

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