english

Freitag, 26 November 2021 10:00

Bulgarien/Serbien: Vereinbarung über einen Eisenbahnhub an der Grenze Kalotina/Dimitrovgrad

bul1bul2
Fotos Ministerium für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation.

Der bulgarische Minister für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation Hristo Alexiev und sein serbischer Amtskollege Tomislav Momirović vereinbarten den Bau eines intermodalen Drehkreuzes an der Grenze zwischen den beiden Ländern.

bul3bul4

An der Grenze zwischen Bulgarien (Kalotina) und Serbien (Dimitrovgrad) wird ein intermodales Drehkreuz gebaut. Darauf einigten sich der Minister für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation, Hristo Alexiev, und der Minister für Bau, Verkehr und Infrastruktur der Republik Serbien, Tomislav Momirović, am 25.11.2021 bei einem Treffen in Dimitrovgrad, Serbien.

Bei ihrem Besuch des Bahnhofs in der Stadt sagten die beiden Minister zu, die Verhandlungen über gemeinsame Aktivitäten am gemeinsamen Grenzbahnhof fortzusetzen. Der bulgarische Minister erklärte, dass die Hauptaufgabe darin bestehe, die Kreuzung durch die Optimierung und Modernisierung der technischen Verfahren für den Lokomotivwechsel, die Optimierung der Fahrpläne, die Verringerung der Umweltschäden sowie die Förderung des Schienenverkehrs und des intermodalen Verkehrs zu sichern.

Bulgarien und Serbien werden der Europäischen Union einen gemeinsamen Vorschlag zur Aufnahme des Abschnitts Dragoman (Bulgarien) - Niš (Serbien) in das transeuropäische Kernverkehrsnetz unterbreiten, wie bei den Gesprächen deutlich wurde. "Die bulgarische Seite hat große Anstrengungen unternommen, um den Abschnitt von Sofija nach Dragoman in das TEN-T-Hauptnetz einzubeziehen, und heute haben wir bereits Verträge für den Bau der Straßen- und Eisenbahninfrastruktur entlang dieser Strecke unterzeichnet", sagte Minister Alexiev. "Ich werde ein Treffen mit unseren europäischen Partnern und Kollegen aus der Republik Serbien initiieren, um den Ausbau der Strecke nach Niš zu besprechen, die Bulgariens direkteste Verbindung nach Europa ist", so Alexiev weiter.

Erörtert wurde unter anderem das Projekt zur Ausweitung der "Green Lane"-Grenzübergangsstellen auf die sechs Länder des westlichen Balkans, das für Bulgarien im Hinblick auf die Kontinuität der Warenströme von Bedeutung ist. Minister Alexiev wies darauf hin, dass die Grenzübergangsstellen auf bulgarischem Gebiet rund um die Uhr für alle Arten von Fahrzeugen geöffnet sind. "Die Durchfahrt, einschließlich der Kontrollen und Gesundheitsuntersuchungen der Transportarbeiter, sollte an den Landbinnengrenzen nicht länger als 15 Minuten dauern", erklärte Hristo Alexiev weiter.

Die beiden Delegationen besichtigten auch die Bauarbeiten an der Europa-Autobahn auf bulgarischem Staatsgebiet.

WKZ, Quelle Ministerium für Verkehr, Informationstechnologie und Kommunikation der Republik Bulgarien

Zurück

Letzte Änderung am Freitag, 26 November 2021 10:19

Nachrichten-Filter