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Montag, 29 November 2021 18:42

Spanien: Stahlzugentgleisung am Robledo-Tunnel

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Fotos SEPA.

Der Lokführer eines Güterzuges der Renfe wurde heute morgen verletzt, nachdem sein Zug am Eingang des Robledo-Tunnels (túnel de Robledo) in Richtung León mit einem Felsen kollidiert und entgleist war, wobei die Lokomotive auf die Wand des Tunnelportals aufschlug. Der Zug, eine Lokomotive und fünf Waggons, war mit Metall-Coils beladen.

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Nach Angaben des medizinischen Notfalldienstes (Urgent Medical Care Service, SAMU) wurde der Verletzte, ein 60-jähriger Mann, noch am Unfallort vom medizinischen Team der mobilen Intensivstation von Mieres behandelt und in das Krankenhaus Álvarez Buylla gebracht.

Der Lokführer musste von Feuerwehrleuten des Rettungsdienstes der autonomen Gemeinschaft Asturien (Servicio de Emergencias del Principado de Asturias, SEPA) gerettet werden. In Abstimmung mit dem medizinischen Team schnitten die Feuerwehrleute die Zugangstür zur Lokomotive auf, öffneten mit dem Trennschleifer den Zugang zum Führerstand und konnten den Lokführer befreien, der gegen das Armaturenbrett der Lokomotive gepresst war.

Feuerwehrleute der Feuerwachen von Mieres, Proaza und La Morgal waren vor Ort, zusammen mit dem Leiter des zentral-östlichen Bereichs. Die SEPA hat auch das logistische Unterstützungsfahrzeug (vehículo de apoyo logístico, VAL) mobilisiert.

Die Notfallkoordinierungsstelle von 112 Asturias erhielt die Warnung um 05.54 Uhr. ADIF meldete die Entgleisung eines Güterzuges, dessen Lokführer eingeklemmt worden war. Die Lokomotive befand sich am Eingang des Tunnels, die übrigen Wagen standen draußen vor dem Tunnel.

Um 08.35 Uhr bestätigt das Feuerwehrkommando, dass der Lokführer befreit werden konnte und vom medizinischen Team der mobilen Intensivstation in Mieres versorgt wird. Nach Beendigung des Einsatzes, um 10.17 Uhr, kehrten die Feuerwehrleute zu ihren jeweiligen Stützpunkten zurück.

WKZ, Quelle SEPA

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