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Freitag, 07 Januar 2022 11:13

Italien: Ausfälle bei Bus und Bahn ab 10. Jänner möglich

Wegen der steigenden Zahlen von Quarantänen und der restriktiveren Maßnahmen für den öffentlichen Nahverkehr rechnen die Betreiber der Linien mit möglichen Ausfällen bei Bus und Bahn ab 10. Jänner.

Auch die Betreiber der Bus- und Bahnlinien des öffentlichen Nahverkehrs in Südtirol registrieren eine steigende Anzahl von Fällen von Quarantänen und Ausfällen beim Personal aufgrund der vermehrten Anzahl von Infektionen mit dem Coronavirus. Am Montag, 10. Jänner treten in ganz Italien und auch in Südtirol restriktivere Maßnahmen für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Kraft. Die Betreiber der Linien haben dem Land mitgeteilt, dass es deswegen ab Montag, 10. Jänner, zu Ausfällen bei Bus und Bahn kommen kann und der reguläre Fahrplan nicht vollständig garantiert werden kann.

Ressortdirektor Martin Vallazza unterstreicht, dass die Abteilung Mobilität im engen Austausch mit den Betreibern darauf hinarbeite, die Fahrten während der Kernzeiten für Pendler und Schüler in der Früh (07:00 – 09:00), zur Mittagszeit (12:30 – 14:00) und am Abend (17:00 – 19:00) zu garantieren. "Wir werden im Laufe des Wochenendes weitere Vorbereitungen treffen, damit die Anzahl der Ausfälle so gering wie möglich ist. Wir möchten uns auch bei allen Busfahrern und Busfahrerinnenin sowie allen Mitarbeitenden im öffentlichen Nahverkehr bedanken, die sich bereit erklärt haben, kurzfristig einzuspringen und Turnusse von Kollegen zu übernehmen", unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. "Aus pandemischen Gründen wird es in nächster Zeit schwierig werden, aber wir werden alles daran setzen, dass der öffentliche Nahverkehr in den nächsten Wochen und Monaten weiter sicher und zuverlässig garantiert werden kann", erklärt Alfreider.

Auch im Rest Italiens fallen die Kurse in Größenordnungen von mehr als 10 Prozent aus, es wird landesweit ganz allgemein davor gewarnt.

GK, Autonome Provinz Bozen-Südtirol

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