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Donnerstag, 13 Januar 2022 08:00

Norwegen: Vertrag zur Fertigstellung der zweispurigen Durchfahrung des Ulriken und Umbau des Terminals in Bergen

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Fotos Bane NOR/Stine Undrum, Bane NOR.

Am Montag (10.01.2022) unterzeichneten Stine Undrum, Direktorin für Entwicklung bei Bane NOR, und Kjersti Kanne, Geschäftsführerin von Baneservice, den Vertrag über den Bau des letzten Teils des zweispurigen Ausbaus zwischen Arna und Bergen, so dass die Züge beide Tunnelröhren des Ulriken-Tunnels (Ulrikstunnelen) befahren können. Gleichzeitig wird der Frachtterminal Nygårdstangen umgebaut, um mehr als die doppelte Menge an Fracht abzufertigen.

Indem sowohl der alte als auch der neue Tunnel durch den Berg Ulriken ein eigenes Gleis erhalten, wird es möglich sein, die Zahl der Zugfahrten zwischen Arna und Bergen auf vier Züge pro Stunde zu verdoppeln.

Der Umbau des Terminals wird es ermöglichen, mehr und längere Güterzüge effizienter zu beladen. Mit den neuen Gleisen und der Möglichkeit zur kurzfristigen Abfertigung wird sich die Frachtkapazität um mehr als 100 Prozent erhöhen. Das Terminal wird auch ohne fossile Brennstoffe betrieben werden können.

Früher Dialog brachte guten Wettbewerb

Die Auswahl des Auftragnehmers für die letzte Phase des zweigleisigen Ausbaus. Die Sanierung des Terminals begann bereits im Februar 2020, als Bane NOR den Markt zu einem Dialog einlud. In der Anfangsphase erhielt die Projektorganisation unter anderem Anregungen, wie die Aufträge aufgeteilt werden sollten. Später hatten die Vertragspartner Gelegenheit, Änderungsvorschläge zu unterbreiten und klärende Fragen zu stellen.

Es gab fünf Anbieter, die sich um den Auftrag bewarben, der mit einer Auftragssumme von knapp 800 Mio. NKK (80 Mio. EUR) abgeschlossen wurde.

Bei der Preisvergabe zählte die Qualität 40 Prozent und der Preis 60 Prozent. Der Auftragnehmer, der den Zuschlag erhielt, schnitt in beiden Fällen am besten ab.

Anspruchsvoller Bau im Stadtzentrum

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Foto Bane NOR/COWI AS.

Das Stadtzentrum von Bergen und der Güterbahnhof Nygårdstangen liegen direkt nebeneinander. Sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr müssen während der Bauzeit möglichst ungestört bleiben, was eine sorgfältige Koordination und Planung erfordert.

Der Baubeginn ist für Mai 2022 geplant, und die Bauzeit wird voraussichtlich etwa zweieinhalb Jahre betragen.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Bane NOR

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Letzte Änderung am Donnerstag, 13 Januar 2022 10:37

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