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Montag, 24 Januar 2022 10:30

Frankreich: VIIA betreibt künftiges multimodales Terminal Sète mit neuer Verbindung Sète - Calais

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Foto VIIA.

Nach dem Gewinn der im April 2021 vom Hafen von Sète und dem französischen Staat durchgeführten Ausschreibungen zur Interessenbekundung wird die Gesellschaft VIIA Connect, Teil des Bereichs Rail Logistics Europe der SNCF-Gruppe, das künftige multimodale Terminal Sète verwalten und ab Anfang 2023 neue regelmäßige Schienenverbindungen (Autoroute Ferroviaire) vom Hafen aus einrichten.

Der Bau der neuen Anlagen wird im Frühjahr 2022 beginnen und etwa acht Monate dauern. Zum Einsatz kommt das Modell der Firma Lohr, das mit seinen speziellen Waggons und seiner Infrastruktur das horizontale Be- und Entladen von Sattelanhängern in kurzer Zeit ermöglicht. Diese innovative Lösung hat sich bereits an den VIIA-Terminals in Le Boulou und Calais bewährt.

Dieses neue, moderne und auf den neuesten Technologien der Branche basierende Terminal, das auf einer Fläche von mehr als 6 Hektar errichtet wurde, wird den logistischen Herausforderungen der Verlader und Spediteure bei der Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene gerecht:
• 1 Gleis für die horizontale Be- und Entladung auf der Grundlage der Lohr-Technologie,
• 3 Gleise für die vertikale Be- und Entladung von kranbaren Sattelanhängern und deren Wechselaufbauten.

Nach dem Bau des Terminals wird VIIA als Antwort auf den Aufruf zur Interessenbekundung ihren neuen regelmäßigen Schienenautobahndienst zwischen dem Hafen von Sète und dem Hafen von Calais einführen. Diese Lösung wird vor allem auf die Intermodalität zwischen See- und Eisenbahnverkehr ausgerichtet sein.

Diese Linie wird durch zwei neue Linien ergänzt: Sète - Bettembourg und Sète - Paris.

Nach einer schrittweisen Inbetriebnahme Anfang 2023 wird jede Linie in den ersten beiden Betriebsjahren pragmatisch ausgebaut, um schließlich ihre optimale Frequenz zu erreichen.
Jede Woche werden 11 Züge in jede Richtung verkehren, um insgesamt mehr als 43.000 intermodale Transporteinheiten auf einer Strecke von über 1000 km zu befördern. Die neue Strecke wird somit jährlich so viele LKWs auf der Langstrecke vermeiden und den Ausstoß von mehr als 40.000 Tonnen C02 pro Jahr verhindern.

WKZ, Quelle Rail Logistics Europe

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