Niederlande: Hohe Fehlzeiten als Grund für Zugausfälle

Foto NS.
Da immer mehr Kollegen wegen Krankheit oder Quarantäne zu Hause bleiben, ist die Nederlandse Spoorwegen (NS) gezwungen, ihren Fahrplan vorübergehend anzupassen. Auf Strecken, auf denen jetzt sechs Züge pro Stunde fahren, werden es vier sein. Und auf Strecken, auf denen NS derzeit vier Züge pro Stunde einsetzt, werden es zwei sein.
Wie in vielen anderen Unternehmen steigt auch bei NS die Zahl der Kollegen, die wegen Krankheit oder Quarantäne zu Hause sind und deshalb nicht arbeiten können, stark an. Infolgedessen konnten am Wochenende vor anderthalb Wochen weniger Intercity-Direktzüge zwischen Amsterdam und Rotterdam fahren. Auch am vergangenen Wochenende mussten zwischen Utrecht und Rotterdam/Den Haag Züge ausfallen.
Durch die vorübergehende Reduzierung des Fahrplans wurde mehr Raum für die Bearbeitung der zunehmenden Zahl von Krankheitsmeldungen geschaffen. Auf diese Weise bleibt der Fahrplan berechenbarer.
In den kommenden Tagen werden möglicherweise weniger Schaffner und Triebfahrzeugführer, weniger Ingenieure die Züge warten und weniger Kollegen, die den Fahrplan im Falle einer Störung schnell anpassen können, zur Verfügung stehen. Dies kann zu gelegentlichen Zugausfällen führen.
Schritt für Schritt
Die ersten Änderungen werden am 7. Februar in Kraft treten. Die Änderungen erfolgen schrittweise, wobei alle Änderungen bis zum 21. Februar umgesetzt werden sollen. Von diesem Zeitpunkt an werden wir 85 % aller Züge betreiben. Seit dem 20. Dezember fährt die NS vorübergehend weniger Züge in den Abend- und Nachtstunden sowie zur Hauptverkehrszeit. Wir befördern derzeit etwas mehr als 48 % der üblichen Passagierzahl.
Bei Arriva erst geringe Probleme
Bei Arriva ist es noch nicht so ernst und die Leute können die Dienste noch besetzen, obwohl gelegentliche Fahrten wegen Personalmangels abgesagt werden können.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle NS, de Gelderlander




