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Dienstag, 23 Januar 2018 13:13

Österreich: 50.000 Bahnkunden am Hahnenkammwochenende

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Wenn es auf der berühmt-berüchtigten Streif in Kitzbühel um Hundertstel auf Schnee geht, dann herrscht schon traditionell auch auf der Schiene Hochbetrieb. Am Hahnenkammwochenende sind Schienen, Weichen, Signale und Bahnsteige rund um Kitzbühel den höchsten Anforderungen ausgesetzt.

Bereits zum 22. Mal haben die ÖBB heuer im Auftrag des Veranstalters, des Kitzbüheler Skiclubs, das Mobilitätskonzept mit dem dichtesten Zugfahrplan des Jahres umgesetzt: Nach drei Tagen mit insgesamt 300 Zughalten, 160 Zusatzzüge und 75.000 Sitzplätze für die Fans lautet die zufriedene Bilanz: Die Mobilität auf der Schiene hat funktioniert. Der Sonntag war mit starken Schneefällen eine riesige Herausforderung. Die Arlbergbahnstrecke musste wegen der Lawinensituation am Sonntag früh gesperrt werden und im Raum Saalfelden - Hochfilzen gab es am Sonntag aufgrund der enormen Neuschneemengen leichte Verzögerungen bei der Anreise. Insgesamt waren die ÖBB-Züge aber auch am letzten Tag des Hahnenkammwochenendes verlässlich für die Besucher unterwegs und sorgten für eine sichere Mobilität zu den Rennen.

Kitzbüheler S-Bahn im 15-Minuten-Takt

Das Konzept ist ausgeklügelt, altbewährt und dennoch immer wieder eine Herausforderung. Auf den rund 20 Bahnkilometern mit sechs ÖBB Bahnhöfen zwischen Kirchberg – Kitzbühel und St. Johann in Tirol wurde ein dichter Taktverkehr eingerichtet, ähnlich der Wiener oder U-Bahn. Auch wurden die S-Bahnen in doppelter Stärke, also mit jeweils rund 400 Sitzplätzen geführt. Die Fans konnten die Züge auf diesem Abschnitt kostenlos benützen. In der Nähe der sechs Haltebahnhöfe stellte der Veranstalter Großparkplätze für PKW und Busse zur Verfügung um für die Fans einen bequemen Umstieg auf den ÖBB Hahnenkamm-Express zu ermöglichen. Mit den Shuttlezügen gelangten die Fans direkt ins Zielgelände - zu den Spitzenzeiten waren die Züge im 8-10 Minutentakt unterwegs.

Volle Sonderzüge ab Innsbruck für die Fans

Am Rennwochenende Freitag bis Sonntag standen insgesamt rund 75.000 zusätzliche Sitzplätze für die Skifans zur Verfügung. Die breiten und weitgehend stufenlosen Einstiege der modernen Fahrzeuge haben für eine rasche Abwicklung in den Stationen gesorgt. Besonders bewährt haben sich die eigens geführten Sonderzüge ab Innsbruck am Samstag und am Sonntag, die den Zweck hatten, die fahrplanmäßigen Fernverkehrszüge zu entlasten. Die Zusatzzüge wurden von den Fans gut angenommen und waren stets voll besetzt. In Summe haben mehr als 100 ÖBB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Lokführer, Fahrdienstleiter, Zugbegleiter, Verschubmitarbeiter, Kundenlenker und dem Sicherheits und Reinigungspersonal am Rennwochenende für eine funktionierende Gesamtabwicklung gesorgt.

Pressemeldung ÖBB

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Letzte Änderung am Dienstag, 23 Januar 2018 13:17

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