

Dank des Wegfalls der meisten "Covid19"-Einschränkungen war es mir und meiner Partnerin möglich, lediglich mit einem Schnelltest nach Dänemark einzureisen. So entschlossen wir uns kurzfristig, ein "langes Wochenende" in Kopenhagen zu verbringen.


Dank des Wegfalls der meisten "Covid19"-Einschränkungen war es mir und meiner Partnerin möglich, lediglich mit einem Schnelltest nach Dänemark einzureisen. So entschlossen wir uns kurzfristig, ein "langes Wochenende" in Kopenhagen zu verbringen.






Zum einen war ich des Öfteren schon in der dänischen Hauptstadt, zum anderen interessierte mich die aktuelle Entwicklung des Fuhrparks der DSB, der aktuelle Ausbauzustand der Metro, sowie das Betriebsgeschehen auf der Verbindung Helsingør - Kopenhagen - Malmö (- Kalmar/Göteborg). Das Fremdenverkehrsbüro Kopenhagen stellte uns freundlicherweise 2 x die Copenhagen-Card für 72 Stunden aus. Neben der kostenlosen Nutzen des gesamten ÖPNV rund um Kopenhagen, ermöglicht diese Karte auch den ermäßigten Eintritt zu über 83 Attraktionen. Zudem können zwei Kinder von 0-9 Jahren kostenlos alle Vergünstigungen nutzen, auch etliche Sightseeing-Touren werden durch diese Karte günstiger. Die 72 Stunden Copenhagen Card kostet für Erwachsene 102 Euro, für Kinder 51 Euro.
Kopenhagen verfügt über ein sehr gut ausgebautes ÖPNV-Netz, neben der Metro, dem "S-Tog" , gehören mittlerweile auch batteriebetriebene Busse zum Einsatz.
Wir reisten mit dem ICE nach Hamburg, anschließend ging es mit einer "Gumminase" in Form des IC 396 nach Kopenhagen. Trotz Ausbauten der Strecke auf dänischer Seite dauert die Fahrt noch immer über viereinhalb Stunden. Die Baureihe MF zeichnet sich durch gemütliche Sessel, großzügige Beinfreiheit , sowie hohe Laufruhe aus. Nach derzeitigem Stand werden die dieselmechanischen Züge auch noch nach 2024 im Einsatz sein, da die TALGO200 vrsl. nicht Ende 2023 zum Einsatz kommen werden.
Kopenhagen ist eine lebhafte Stadt, über 640.000 Einwohner, es gibt für Liebhaber von Häfen genauso wie für Interessierte der Architektur einiges zu sehen.
Wir besichtigten die Innenstadt, der Nyhavn mit seinen bunten Häusern, den Yachten lädt zum Pausieren und einer guten Tasse Kaffee ein. Er wurde 1673 als Stichkanal vom Kopenhagener Hafen zum Kongens Nytorv errichtet. Hanseatische Architektur bietet sich mit der Børsen an. Bis 1974 hatte die Kopenhager Börse hier ihren Sitz, bis sie gegenüber durch einen Neubau ersetzt wird. Heute befinden sich in dem 1619-1640 errichteten Gebäude Büros.
Kopenhagen ist teuer, also nichts für das "kleine Budget", eine Tasse Kaffee kann schon einmal 35 DKK kosten, das sind ca. 4,90 Euro. Auch Hotels in einer mittelklassigen Ausstattung kosten ab 750 DKK, also ca. 100 Euro. Und das in der Vorsaison!
Ein bisschen Entspannung von der Stadtbesichtigung brachte der ca. 5 Kilometer von der Innenstadt entfernte Amager Strand. Es handelt sich hier um ein in 2005 fertiggestelltes Naherholungsgebiet mit künstlich vorgelagerter Insel. Der Badestrand erstreckt sich über ca. 4,6 Kilometer. Die Küste wird für Windkraftanlagen genutzt.
Nach den vier Tagen, die voller Erlebnisse und toller Eindrücke war, brachte uns der IC 395 zurück nach Hamburg. Die nächste Tour wird uns Stockholm näher bringen.
Wir danken dem Convention Bureau of Copenhagen für die Unterstützung.
Text: Guido Bieniek; Fotos: Michelle Baumgartner