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Dienstag, 23 Januar 2018 15:13

Belgien/Frankreich: Wiedereröffnung Mons - Valenciennes wartet auf Signal der französischen Seite

Belgien hat bereits zugestimmt, die Strecke Mons - Valenciennes wiederzueröffnen und hat das Projekt "Liaison Quiévrain-frontière française" in die Liste der regionalen Prioritäten mit aufgenommen. Das Büro des belgischen Mobilitätsministers François Bellot kündigte im November 2017 an, dass man auf belgischer Seite bereit sei, man warte nur noch auf das grüne Licht der französischen Seite, um Garantien zu erhalten, dass das Budget freigegeben wird.

In seinem Haushaltsplan 2018 plant Belgien, die 2,3 Mio. EUR freizugeben, welche für die Renovierung des 800 Meter langen Abschnitts zwischen dem Bahnhof Quiévrain und der französischen Grenze erforderlich sind. Man wartet nun auf die Zustimmung des französischen Staates, der auch 700 Meter Schienen vom Bahnhof Blanc-Misseron zur Grenze Richtung Quiévrain erneuern muss. Die Kosten dafür werden auf 7 Mio. EUR geschätzt.

Die endgültige Entscheidung dazu soll wegen Arbeitsüberlastung des französischen Ministeriums erst im Frühjahr 2018 fallen. "Wenn der Staat im Frühjahr seine Zustimmung gibt, werden wir das Projekt natürlich weiterverfolgen", sagte Franck Dhersin, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der Region Hauts-de-France.

Die Region Hauts-de-France und der französische Staat hatten dieses Projekt, welches in den Länderplan 2014-2020 aufgenommen wurde, ohnehin schon vor einigen Jahren vereinbart. "Wir müssen dringend die Eisenbahn rehabilitieren, die den Industriestandorten der Bombardier- und Toyota-Fabriken dient, die Arbeiten sollen 2019 beginnen", so Dhersin.

Hans-Jürgen Schulz

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