Norwegen/Schweden: Machbarkeitsstudie zur Verbindung Oslo - Stockholm unter 3 h

Foto Bane Nor/Njål Svingheim.
Das Ministerium für Verkehr und Kommunikation hat die norwegische Eisenbahnverwaltung Jernbanedirektoratet mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie für die Eisenbahnverbindung Oslo - Stockholm beauftragt. Die Studie wird die Grundlage für die Entscheidung bilden, ob - und wenn ja, wie - weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Zugverkehrs zwischen Oslo und Stockholm ergriffen werden können.
"Wir wollen, dass sich mehr Reisende für den umweltfreundlichen Schienenverkehr entscheiden, nicht nur in Norwegen, sondern auch über die Grenzen des Landes hinaus. Bis die Coronapandemie ausbrach, stiegen die Reisezahlen für die Zugverbindung Oslo - Stockholm. Dies zeigt, dass die Menschen daran interessiert sind, auf internationalen Reisen klimafreundlich zu reisen. Die norwegische Eisenbahndirektion wird nach Möglichkeiten suchen, den Zugverkehr zwischen den beiden Hauptstädten zu verbessern", sagt Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård.
Die Durchführbarkeitsstudie muss auf höherer Ebene folgende Themen behandeln:
• Marktbewertungen - einschließlich der Analyse, was die Reisezeit mit den Fahrgastzahlen zu tun hat
• Kapazitätsbewertungen - ob eine Eisenbahnlinie nach Arvika in Schweden von Lillestrøm oder Ski nach Oslo führen sollte
• Wirtschaftliche Bewertungen - zwischen anderen sozioökonomischen Bewertungen und Bewertungen von Kostenschätzungen für Eisenbahnalternativen über Lillestrøm und Ski
Die Durchführbarkeitsstudie wird sich auch mit Beiträgen von Nichtregierungsinitiativen befassen. Dazu gehört auch eine Bewertung der wirtschaftlichen Rentabilität des Projekts "Oslo - Stockholm 2.55", das die Infrastruktur für eine Reisezeit unter 3 h ausbauen will.
Die norwegische Eisenbahndirektion berücksichtigt keine alternativen Finanzierungsformen wie Vorschüsse oder die Deckung der Ausgaben durch den Staat im Laufe der Zeit. Es wird vorgeschlagen, dass das Jernbanedirektoratet die Initiative ergreift und mit der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket bei der Durchführbarkeitsstudie zusammenarbeitet.
Die Frist für die Vorlage des Berichts über die Machbarkeitsstudie beim Verkehrsministerium ist der 1. Oktober 2022. Auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie wird das Ministerium beurteilen, ob es eine Grundlage für die Durchführung einer konsequenten Optionsstudie (konseptvalgutredning, KVU) der Eisenbahnverbindung Oslo - Stockholm gibt.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Jernbanedirektoratet




