

Fotos Ukrzaliznycya.
Die beiden größten Infrastrukturunternehmen des Landes, Ukrzaliznycya und Ukrpošta, bieten gemeinsam Postdienste an, um die Wirtschaft während der Kriegszeit anzukurbeln Die Koalition wurde Anfang des Jahres ins Leben gerufen, und Ende des Jahres wurden bereits die ersten Postwagen auf die Waggons der Ukrzaliznytsia verladen.


Drei Gründe gab es für die Zusammenarbeit:
Erstens: Die Logistikwege müssen umstrukturiert werden, und die Schiene ist offensichtlich die zuverlässigste und berechenbarste Lösung. Während des Krieges und wegen des Wetters, weil die Straßen unsicher geworden sind und der Weg durch die Checkpoints mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Zweitens: Die Post hat heute mehr Aufgaben als je zuvor, darunter humanitäre Hilfe, Lebensmittelpakete und die Evakuierung von Unternehmen. Und es gibt keine logistischen Möglichkeiten mehr, und die Eisenbahn selbst wird dazu beitragen, die erforderliche Liefergeschwindigkeit für die Kunden zu gewährleisten. Alle gewinnen - vor allem die Verlader und Spediteure!
Drittens: Die Zunahme des Posttransports auf der Schiene steht im Einklang mit der EU-Politik, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, den Anteil des multimodalen Verkehrs bis 2030 zu erhöhen, um Engpässe auf den Verkehrsachsen und CO2-Emissionen zu verringern.
Der erste Postwagen der Ukrzaliznycya aus L'viv ist am 02.04.2022 erfolgreich in Kiïv angekommen. Zahlreiche Kartons, Kisten und Pakete wurden ausgeladen und von Ukrpošta zu den Filialen und dann zu den Empfängern transportiert. Während des Krieges ist die Eisenbahn natürlich die zuverlässigste und berechenbarste Lösung für die Lieferung.
WKZ, Quelle Ukrzaliznycya