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Mittwoch, 31 Januar 2018 14:07

Dänemark: Einschränkungen im Einsatz der ME-Lokomotiven noch bis Mitte März

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Es wird noch bis Mitte März dauern, bevor sich der regionale Betrieb auf wieder Seeland normalisieren kann. DSB nahm ihre 33 ME-Lokomotiven am Freitag, 26. Januar, wegen festgestellter Anrisse auf zwei Achsen aus dem Passagierbetrieb. 

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"Wir haben beschlossen, alle ME-Lokomotiven außer Betrieb zu nehmen, weil Risse in den Achsen letztlich das Risiko von Achsbruch hervorrufen können. Die Anrisse sind nicht mit dem bloßen Auge erkennbar, wenn die Achsen in der Bahn montiert sind. Deshalb haben wir uns entschieden, alle Lokomotiven außer Betrieb zu nehmen , um den Umfang und die Art der Bildung von Rissen zu klären. Wir wollen unsere Kunden oder Mitarbeiter keinem potenziellen Sicherheitsrisiko aussetzen", sagte Dan Stig Jensen, Leiter der DSB-Betriebswerkstatt. 

Es gibt einen umfangreichen und zeitraubenden Prozess, der für jede Achse etwas weniger als eine Woche dauert. Daher plant DSB nun, den Einsatz bis zum 23. März vorläufig reduzieren zu müssen.

"Es dauert so lange, da jede Achse mehreren Prozessen mit Wärmebehandlung und anschließender Abkühlung unterworfen werden muss. Allein die Kühlung muss dreimal durchgeführt werden und dauert jedes Mal 24 Stunden", erklärt Dan Stig Jensen. 

Jede ME-Lokomotive hat sechs Achsen, mit 33 ME-Lokomotiven ergibt das etwa 200 Achsen, die nach dem obigen Verfahren untersucht und bewertet werden müssen. Bis Dienstagmorgen hatte DSB 12 Achsen untersucht. 

Die erste ME-Lokomotive wird voraussichtlich ab Anfang der nächsten Woche in Betrieb gehen. DSB wird kontinuierlich weitere ME-Lokomotiven in Betrieb nehmen, sobald sie betriebsbereit gemeldet werden. 

WKZ, Quelle DSB

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