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Mittwoch, 25 Mai 2022 09:30

Griechenland/Rumänien: Möglicher Containerzug zur Entlastung des Middle Corridor

Aufgrund der aktuellen politischen Ereignisse werden die Containertransporte der "neuen Seidenstrasse" von China nach Zentraleuropa statt über den "Northern Corridor" (Eisenbahn über Russland/Belarus) zunehmend über den "Middle Corridor", d.h. über Kasachstan - Kaspisches Meer - Aserbaidschan - Georgien - Schwarzes Meer zum Hafen von Constanta in Rumanien geleitet, mit der Folge, dass der Hafen von Constanța überlastet ist und die Warenabfertigung viel zu lange dauert.

Cătălin Petre, stellvertretender Generaldirektor von COSCO SHIPPING Lines (Rumänien) erwägt in einem Interview die Situation insofern etwas zu entlasten, dass ein Teil der Fracht nach Piräus umgeleitet und von dort nach Rumänien auf der Schiene transportiert werden soll.

Dies würde auch beim derzeitigen Zustand der Eisenbahninfrastruktur einen Zeitgewinn bringen, das mögliche Transportvolumen dürfte aber vergleichsweise gering bleiben.

Prof. Dr. Johannes Schenkel

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