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Mittwoch, 07 Februar 2018 13:20

Frankreich: Schneefall bringt Rekord-Stau und verspätete Züge

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Eine "bemerkenswerte und lang anhaltende" Schnee-Periode, die am Dienstag, den 6. Februar einsetzte, erschwert derzeit in Frankreich die Fahrbedingungen auf einer Achse, die von den Pays de la Loire und Poitou über die Ile-de-France bis in die Ardennen reicht. Die nördliche Hälfte Frankreichs wird durch Schnee und Kälte gebremst.

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Die SNCF hat ihren Plan für das sehr kalte Wetter aufgestellt und rät ihren Kunden, "ihre Fahrten zu verschieben". Der Bahnverkehr wird den ganzen Vormittag über in der Ile-de-France stark gestört sein, durchschnittlich weniger als der Hälfte aller Züge verkehren auf den Transilien-Linien, während reduzierte Geschwindigkeiten auf den Hauptstrecken zu Verspätungen führen.

Im Straßenverkehr wurde in der Ile-de-France am Dienstag, kurz vor 19:30 Uhr, ein Spitzenwert von 739 km Staus von der Verkehrsinformationswebsite registriert. Fahrer kamen in ihren PKW nicht weiter und mussten die kalte Nacht im Auto verbringen. Feuerwehr und Rettungskräfte standen im Stau. Schwierig blieb die Situation am Mittwochmorgen auf der N118, wo "zwischen 1.500 und 2.000 Menschen" die ganze Nacht in ihren Fahrzeugen festsaßen.

Nach einer Präfekturverordnung wird bis auf weiteres kein Bus in Paris verkehren. Die RATP stellt auf ihrer Website fest, dass "Busse nur von Fall zu Fall verkehren".

Das Innenministerium forderte die Autofahrer auf, ihr Auto am Mittwochmorgen wegen des außergewöhnlichen Schneefalls in der Ile-de-France nicht zu benutzen. "Das ist eine Ausnahmesituation", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Frederic de Lanouvelle.

Die Feuerwehr forderte die Bewohner der Region Ile-de-France auf, "ihre Bewegungsfreiheit auf das absolut Notwendige zu beschränken" und "die Rettungsdienste nur im Notfall zu kontaktieren".

WKZ, Quelle Le Monde

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Letzte Änderung am Mittwoch, 07 Februar 2018 13:26

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