Italien: Geschmuggelter Diesel im intermodalen Terminal von Busto Arsizio entdeckt

Foto Guarda di Finanza.
Die Finanzbeamten des Kommissariats der Provinz Varese der Guarda di Finanza haben einen illegalen Handel mit Erdölprodukten aus den baltischen Ländern aufgegriffen, bei dem es um die Hinterziehung von Steuern ging: über 256.000 Liter Dieselkraftstoff wurden in 8 Tankcontainern transportiert.
So wurde bei einer Kontrolle des regulären Warenverkehrs ein Sattelschlepper entdeckt, der nicht mit den vorgeschriebenen Schildern versehen war, auf denen das transportierte Produkt und dessen Gefährlichkeit angegeben waren. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass kein Beförderungsdokument vorhanden war. Eine erste Analyse der transportierten Flüssigkeit, die vor Ort durchgeführt wurde, ergab, dass es sich um Dieselkraftstoff handelte.
Die unmittelbar nach der Beschlagnahme durchgeführten Ermittlungen ergaben, dass der beschlagnahmte Container Teil einer Großladung mit insgesamt acht Tanks war, die aus EU-Ländern (Lettland und Litauen) mit der Bahn ankamen und ohne jegliche Dokumentation oder internationalen Frachtbriefen im intermodalen Terminal von Busto Arsizio gelagert wurden,, wodurch die vorgeschriebenen Verkehrsverpflichtungen umgangen und die Verbrauchsteuer vollständig hinterzogen wurde.
Aus diesem Grund wurden über 250.000 Liter des genannten Erdölprodukts sowie die für den Transport verwendeten Fahrzeuge beschlagnahmt und der Fahrer des Sattelschleppers und zwei italienische Staatsbürger aus Kampanien angeklagt. Beachtlich ist auch die Schätzung der hinterzogenen Verbrauchssteuer, die sich auf über 94.000 EUR beläuft.
Darüber hinaus hätte das Produkt, das unter völliger Steuerhinterziehung verkauft worden wäre, dem Fiskus und den korrekten Marktteilnehmern, die in dem spezifischen Handelssektor tätig sind, der durch den Anstieg der Rohstoffpreise aufgrund der internationalen Wirtschaftslage bereits stark betroffen ist, erheblichen Schaden zugefügt.
GK, WKZ, Quelle Varanesoi, RAI




