Die Präsidentin der griechischen Eisenbahnaufsichts- und Regulierungsbehörde RAS (Ρυθμιστική Αρχή Σιδηροδρόμων) Frau Ioanna Tsiaparikou hat nach ständig steigenden Beschwerden über die Unzuverlässigkeit des Schienenvorortverkehrs in Athen und Thessaloniki beim verantwortlichen EVU Hellenic Train (bisher TrainOSE) interveniert.
Da dieses Thema schon länger besteht fordert RAS Hellenic Train auf unverzüglich Klarheit über die Einschränkungen zu schaffen, die Gründe dafür zu erklären sowie einen Aktionsplan zur Wiederherstellung des ordnungsgemässen Betriebs vorzulegen.
Frau Tsiaparikou stellt dabei klar, dass es zum einen um die Durchsetzung des europäischen Rechts geht, zum anderen für die Fahrgäste (vor allem Pendler) eine Planungssicherheit bestehen muss und zum dritten auch die Nutzung der Eisenbahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel zuverlässig möglich sein muss. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass Hellinic Train von der griechischen Regierung Ausgleichszahlungen für defizitäre Verkehre erhält.
Prof. Dr. Johannes Schenkel