Niederlande: Schaden in Millionenhöhe - Langfristig kein Zugverkehr zwischen Dronten und Lelystad möglich


Fotos ProRail.
Die Schäden an der Eisenbahninfrastruktur zwischen Dronten und Lelystad sind enorm. Infolgedessen wird bis mindestens 15. September 2022 kein Zugverkehr möglich sein. Eine neue Prognose wird in wenigen Tagen vorliegen. Es ist zu erwarten, dass sich diese Prognose aufgrund des Ausmaßes der Schädigung weiter verschieben wird.
ProRail-Inspektoren untersuchen derzeit zusammen mit dem Wartungsunternehmen Strukton den genauen Schaden.






Durchgebrannte Kabel und Schalter
Der Schaden wurde durch einen Vorfall am Nachmittag des 2. September verursacht. Ein Hochspannungskabel des Netzbetreibers TenneT ist in der Nähe von Swifterbant auf die Freileitung geraten.
Der Vorfall führte dazu, dass in kurzer Zeit eine enorme Strommenge durch unsere Systeme floss. Infolgedessen fielen die unterirdischen Relaisboxen aus. Kabel und Schalter sind durchgebrannt. Sowohl in einem Umspannwerk als auch in einer Schaltanlage wurden große Schäden an der Ausrüstung verursacht.
Auch unter der Erde gibt es viele Schäden, die noch untersucht werden müssen. Es ist möglich, dass auf einer Strecke von mehreren Kilometern die gesamte Infrastruktur für die Energieversorgung und die Zugsicherungssysteme erneuert werden muss.
Schaden in Millionenhöhe
Schon jetzt ist klar, dass der Schaden in die Millionen gehen wird und die Reparatur ein riesiges Unterfangen sein wird. Sobald der genaue Schaden festgestellt wurde, können wir angeben, wie lange die Reparaturen dauern werden.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle ProRail, TenneT




