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Sonntag, 25 September 2022 15:44

Niederlande: Zug bei Nederweert entgleist

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In der Nacht vom 24. auf den 25. September, gegen 00.00 Uhr, entgleiste bei Nederweert der vordere Teil des Personenzuges 2983 (VIRM 8633) durch einen Zusammenstoß. In dem Zug befanden sich etwa 250 Personen. NS und ProRail sind erleichtert, dass es bei der Entgleisung keine Verletzten gab. Der Zugverkehr zwischen Weert und Roermond konnte am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr wieder aufgenommen.

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Die Ermittlungen über die Ursache der Entgleisung liegen nun in den Händen der nationalen Polizeieinheit. Im Internet kursierende Bilder zeigen ein loses Stück Schiene, das zwischen den Gleisen liegt. Die Polizei untersucht, wie er dorthin gelangt ist und ob der Zusammenstoß mit ihm die Entgleisung verursacht hat. ProRail wartet die Ergebnisse dieser Untersuchung ab.

Unmittelbar nach der Entgleisung machte das Personal einen Rundgang durch den Zug und stellten fest, dass keine Fahrgäste verletzt waren. Außerdem befanden sich etwa 15 Fahrgäste auf dem entgegenkommenden Zug sitzen. Die 250 Fahrgäste des entgleisten Zuges wurden mit dem liegengebliebenen Zug evakuiert.

ProRail-Geschäftsführer John Voppen begab sich an den Ort des Geschehens, um sich ein Bild von der Lage zu machen: "Glücklicherweise gibt es keine Verletzten, aber was ist hier passiert? Ein Zug entgleiste nota bene und verursachte viele Unannehmlichkeiten und Schäden. Auch hier bin ich sehr froh, dass kein größeres Leid entstanden ist, und meine Anerkennung für die Rettungsdienste und alle Maßnahmen, die sie ergriffen haben, um Schlimmeres zu verhindern. Aber ich möchte der Sache auf den Grund gehen, wie es dazu kommen konnte".

Im Laufe des Vormittags wurde der Zug wieder auf die Strecke zurückgebracht und die Schäden am Gleis unter dem Zug aufgenommen. Der Zugverkehr zwischen Weert und Roermond wurde am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr wieder aufgenommen. In den vergangenen Stunden hat die Störungsstelle von ProRail in Zusammenarbeit mit der NS und den örtlichen Rettungsdiensten hart daran gearbeitet, die Schieneninfrastruktur so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Die Untersuchungen haben ergeben, dass es zwar einige Schäden gibt, aber keine Notreparaturen erforderlich sind.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle Pro Rail

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