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Freitag, 28 Oktober 2022 08:00

Niederlande: Acht beschädigte Züge durch Steinwürfe

zugfenster
Foto NS.

In Amsterdam warfen Vandalen Steine auf die Gleise und Züge. Dabei wurden mehrere Züge beschädigt. Dies ist nach Ansicht von ProRail und NS völlig inakzeptabel.  Dies könnte erhebliche Folgen für die Sicherheit der Fahrgäste und der NS-Kollegen im Zug haben. Außerdem müssen die Züge für Reparaturen von den Gleisen genommen werden, so dass die Fahrgäste länger auf der Straße unterwegs sind.

Am Montag, den 24. Oktober, wurden in der Nähe von Amsterdam Sloterdijk Züge buchstäblich getroffen. Mehrere Züge wurden mit Steinen beworfen. Auch am 25.10.2022 wurden Steine auf Züge geworfen. Diesmal in der Nähe des Bahnhofs Lelylaan. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, aber der Schock ist noch nicht überwunden. ProRail hat angekündigt, dass sie zusätzliche Überwachungsmaßnahmen durchführen wird, in der Hoffnung, die Täter zu fassen. Inzwischen wurden die Kamerabilder gesichert. Darüber hinaus wurde auch die Polizei alarmiert.

Die Vorfälle sind für ProRail und NS von großer Bedeutung. Inzwischen steht der Zähler bei acht beschädigten Zügen.

Eelco van Asch, Mitglied des NS-Vorstands: "Das ist wirklich nicht akzeptabel. Unsere Fahrgäste und Kollegen müssen sicher reisen können. Die NS hat inzwischen einen Bericht eingereicht. Wenn die Täter gefasst und strafrechtlich verfolgt werden, werden wir alles tun, um die Kosten zu decken.

John Voppen, CEO ProRail: "Das ist natürlich völlig inakzeptabel. Das ist lebensgefährlich, beängstigend für den Fahrer und bringt außerdem den Zugverkehr durcheinander. Hier kommt die Eisenbahnsicherheit ins Spiel. Unsere Kollegen von der Störungsstelle werden in den kommenden Tagen zusätzliche Überwachungsmaßnahmen durchführen. Es ist gut, dass die NS darüber berichtet. Wir werden gemeinsam mit ihnen alles tun, um dies zu verhindern. "

Jules Draaijers, WKZ, Quelle NS

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