
Foto: Jernbanedirektoratet/Njål Svingheim.
Im Auftrag des Verkehrsministeriums hat die norwegische Eisenbahndirektion Jernbanedirektoratet den Bericht "Plan für historische Zugausrüstung" (Plan for historisk togmateriell) erstellt. In dem Bericht werden drei Hauptmaßnahmen vorgeschlagen, mit denen historisches Eisenbahnmaterial besser erhalten werden kann.
Die Aufgabe bestand darin, die Notwendigkeit der Erhaltung von Museumseisenbahnen und historischem Eisenbahnmaterial zu bewerten und herauszufinden, wie der Staat sicherstellen kann, dass Museumseisenbahnen und historisches Eisenbahnmaterial in größerem Umfang gepflegt werden.
Drei wichtige Maßnahmen
Bei der Arbeit an dem Bericht wurde festgestellt, dass es eine erhebliche Instandhaltungslücke für historisches Eisenbahnmaterial gibt und dass die Rahmenbedingungen für die Akteure immer enger werden. In dem Bericht werden drei Hauptmaßnahmen vorgeschlagen, mit denen historisches Eisenbahnmaterial besser erhalten werden kann:
• besserer Zugang zu Projektmitteln für Wartung und Wiederherstellung
• bessere Wartungseinrichtungen und mehr geschützte Lagerplätze für historisches Eisenbahnmaterial
• Maßnahmen zur Anwerbung und Bindung von Fachkräften - sowohl bei den Museumseisenbahnen als auch bei den ehrenamtlichen Akteuren
Die drei Punkte sind unterschiedlich, aber eng miteinander verbunden. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Lösung für einen der Bereiche die anderen Herausforderungen weitgehend beeinflusst. Zusätzlich zu den genannten Punkten benötigen mehrere Akteure Mittel, um die Bereitstellungsgebühr für die Ausrüstung des nationalen Eisenbahnnetzes zu bezahlen.
Der Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort erstellt, sowohl mit den Museumseisenbahnen als auch mit ehrenamtlichen Organisationen im Bereich des historischen Eisenbahnmaterials. Jernbanedirektoratet dankt Ihnen für viele gute Beiträge in diesem Prozess.
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Jernbanedirektoratet